Felssturz im Allgäu droht: Am Hochvogel, einem 2592 Meter hohen Berg im Allgäu, könnten sich bald gewaltigen Steinmassen in Bewegung setzen. Am Berg hat sich ein Spalt im Gestein stark geweitet, was zur Gefahr für die Bewohner im Tal werden könnte. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TU München) überwachen das Phänomen und warnen vor den Gefahren.

Felssturz am Hochvogel: Bayerischer Berg könnte bald bröckeln

Die Forscher arbeiten dabei mit einer Firma zusammen, die dabei unterstützt das bergige Gebiet in 3D-Format zu lokalisieren und einen besseren Überblick zu bekommen. Als Überwachungsinstrumente dienen dabei Drohnen, die das Gebiet befliegen. Dies jedoch erst seit kurzem, denn die Lage spitzt sich zu: In absehbarer Zeit wird sich am Hochvogel ein gigantischer Felssturz ereignen. Davon könnte eine Masse von rund 260.000 Kubikmetern Fels betroffen sein. Dies berichtet der Münchner Merkur.

Ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks begleitet die Wissenschaftler in ihrer Mission. Hierzu wurde zuletzt ein TV-Beitrag in der Sendung "Gut zu wissen" veröffentlicht. Darin äußerten sich die Forscher zur Lage. Komme es zum gewaltigen Erdrutsch, dürfte dies für eine enorme Staubwolke sorgen. Davon betroffen wäre das komplette Hornbachtal. Bewohner am Fuße des Berges sollen frühzeitig vor dem Naturereignis gewarnt werden. Wann dies jedoch passiert, ist noch unklar.

 

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