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Corona-Lockerungen

Freibad-Besuch zur Corona-Zeit: Das ist erlaubt

Warmes Wetter und Sonne pur lädt die Menschen wieder dazu ein, ins kühle Nass zu springen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den langersehnten Wieder-Eröffnungstermin der Freibäder bekannt gegeben. Doch ein Freibad-Besuch wird nicht ohne bestimmte Maßnahmen auskommen: Diese Regeln gelten.
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Coronavirus - Freibad
Im Juni 2020 sollen die Freibäder in Bayern wieder öffnen. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Ankündigung ist Bestandteil der jüngsten Corona-Lockerungen: Die Freibäder in Bayern dürfen schon bald  wieder öffnen. 

Doch dafür sind einige Regelungen notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus "Sars-CoV-2" weiter einzudämmen. Ein Überblick: 

Update vom 25.05.2020: Corona-Regeln im Freibad - was ist erlaubt?

Vor Juni gehe "nichts" kündigte Ministerpräsident Söder an und meinte damit die Wiedereröffnung der bayerischen Freibäder. Im Vergleich dazu ist es bereits erlaubt an Badeseen, Weihern und Baggerlöchern sich im Wasser abzukühlen.

Für den Freistaat gibt es im Fall der Freibad-Öffnungen keine gesonderten Regeln. Bislang sind lediglich die Ankündigungen der "Deutschen Gesellschaft für das Badewesen" bekannt, die für alle deutschen Freibäder gelten sollen. Demnach sind folgende Maßnahmen vorgesehen: 

  • Warteschlangen: Für längeres Anstehen soll es Abstandsmarkierungen geben, sodass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Lediglich eine Person darf an der Kasse stehen. Das gilt nicht nur für den Eingang, sondern auch für den gastronomischen Bereich, wo beispielsweise Pommes verkauft werden. 

  • Anzahl der Besucher: Die Besuchermenge soll überwacht werden. Die Anzahl an Badegästen, die gleichzeitig im Freibad sein dürfen, soll durch das Personal begrenzt werden. Bademeister sollen die Badenden zählen und gegebenenfalls das Becken sperren. Hier gilt: 75 Prozent des Beckens kann genutzt werden. Im Schwimmer-Bereich dürfen demnach bis zu 52 Personen gleichzeitig im Wasser sein. In einem Nichtschwimmerbecken betrifft dies maximal 44 Personen. 

  • Hygiene: Flächen und Gerätschaften sollen "sehr häufig" durch das Personal gereinigt und desinfiziert werden. Dazu zählen unter anderem Handgriffe und Türklinken. Dennoch gilt unter den Badenden natürlich eine gewisse Vorsicht, davor Dinge wahllos anzufassen. 

  • Husten und Niesen: Die Badegäste werden dazu angehalten in die Armbeuge zu niesen und husten. 

  • Duschen: Bevor Gäste das Bad betreten können, sollen sie sich gründlich mit Seife beziehungsweise Duschgel abwaschen oder abduschen. 

  • Umkleiden: Sammel-Umkleiden bleiben geschlossen. Einzel-Umkleiden können hingegen genutzt werden.

Erstmeldung vom 22.05.2020: Freibäder in Bayern öffnen wieder

Bald ist es so weit: Freibäder in Bayern dürfen in der zweiten Woche der Pfingstferien, also ab dem 8. Juni 2020, wieder öffnen. Das teilte Markus Söder am Freitagabend im Rahmen seiner Rede auf dem Online-CSU-Parteitag mit. 

Neben Freibädern dürfen auch andere Schwimmbadanlagen wie Außenbereiche von Thermen öffnen. Doch auch in den Freibädern werden Einschränkungen und strenge Auflagen gelten.

Freibadöffnung: Kontaktbeschränkung und Abstandhalten

Wie überall sonst gilt auch in Freibädern: Der Mindestabstand muss gewahrt bleiben. Dies soll etwa durch Markierungen auf Liegewiesen gewährleistet werden. Eine weitere Überlegung die Einschränkung der Schwimmbahnen, auf denen dann nur in eine Richtung geschwommen werden darf. So soll vermieden werden, dass sich zwei Badegäste zu nahe kommen und der Mindestabstand nicht einzuhalten ist.

Die "Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfB)" empfiehlt auch die Begrenzung der Personenzahl im Schwimmbecken. In anderen Bädern, wie zum Beispiel in Köln, gibt es die Möglichkeit, online Tickets für das Freibad zu reservieren - spontane Besuche sind dort nicht vorgesehen.

So könnte auch eine Lösung für bayerische Freibäder aussehen: Abstand, Besucherbegrenzung und Online-Reservierungen. Auch die Kontaktbeschränkungen gelten in Freibädern: Es dürfen sich also zwei Haushalte auf der Wiese zusammensetzen, Gruppenbildungen sind im Freibad ebenso untersagt wie anderswo. 

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tu/jgö