Laden...
München
Corona-Krise

Corona-Lockerungen: Das ist in Bayern erlaubt

In der Corona-Krise lockert auch der Freistaat Bayern immer weitere Maßnahmen: Alle Neuerungen im Freistaat erfahren Sie im kompakten Überblick bei inFranken.de.
Artikel drucken Artikel einbetten
Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Weitere Corona-Lockerungen in Bayern - Maßnahmen im Freistaat erneut ausgeweitet: Das Coronavirus "Sars-CoV-2" hat weiterhin großen Einfluss auf unseren Alltag. Doch nach und nach sind immer mehr Lockerungen vorgesehen, um das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder hochzufahren.

Diese Corona-Beschränkungen werden in Bayern gelockert: Ein Überblick

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln muss weiterhin eingehalten werden, um diese Lockerungen verwirklichen zu können. 

Alle wichtigen Corona-Lockerungen und weitere Informationen rund um das Coronavirus in Bayern finden Sie hier im Ticker von inFranken.de.

Update vom 01.07.2020, 10.30 Uhr: Bayern verlängert Kontaktbeschränkungen

Bayern hat die Kontaktbeschränkungen erneut verlängert. Das geht aus der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hevor. Die Beschränkungen, die am Sonntag (5. Juli) ausgelaufen wären, wurden bis zum 19. Juli 2020 verlängert. Antenne Bayern hatte darüber zuerst berichtet,

Bis dahin gilt die Verordnung der Staatsregierung, die das Leben während der Corona-Pandemie regeln soll. Darin ist genau geregelt, was im öffentlichen Leben erlaubt ist und was verboten.

In einer Pressemitteilung informiert das Bayerische Gesundheitsministerium im Detail über die Änderungen: In Kulturstätten wurde die generelle Maskenpflicht aufgehoben. Ein Mund-Nase-Schutz muss getragen werden, "solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden."

Zudem bleibt das Gesetz bis zum 19. Juli in Kraft. Es wäre am Sonntag, 5. Juli ausgelaufen.

Update vom 30.06.2020, 14.30 Uhr: Änderungen der Corona-Maßnahmen im Überblick

In einer Sitzung des Bayerischen Ministerrats wurden weitere Neuerungen der Corona-Maßnahmen in Bayern besprochen. Wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag auf der Pressekonferenz nach der Sitzung bekannt gab, wird sich ab dem 1. Juli folgendes ändern:

  • Corona-Tests "schnell, kostenlos und für jedermann": Für die gesamte bayerische Bevölkerung werden kostenlose, freiwillige Tests angeboten. Außerdem sind Reihentests für besonders gefährdete Berufsgruppen wie Lehrer oder Erzieher geplant. Die Kosten übernimmt die Landesregierung, zumindest in den Fällen, in denen nicht ohnehin schon die Krankenkassen in der Pflicht sind. Tests bei konkreten Verdachtsfällen haben weiterhin Vorrang, trotzdem wird es eine "24-Stunden-Garantie" für alle Getesteten geben: Die Ergebnisse sollen innerhalb eines Tages vorliegen.

  • Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen: In Kinos, Theatern und Konzerten darf der Mund-Nasen-Schutz am Platz abgelegt werden. Die neue Regel lehnt sich an das Konzept der Gottesdienste an, demnach die Maske nur solange getragen werden muss, bis man an seinem festgelegten Platz sitzt. Beim Betreten der Kultureinrichtungen und beispielsweise im Bereich der Garderoben muss die Schutzmaske immer weiterhin aufgesetzt werden.

Update vom 30.06.2020, 13 Uhr: Pressekonferenz nach Sitzung des Bayerischen Ministerrats

+++ 14 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet

+++ 13.45 Uhr: Wer testet? Ärzte? Das Gesundheitsamt? Melanie Huml berichtet von Verhandlungen mit dem kassenärztlichen Verband. Es werde eine Abrechnungsziffer für Ärzte geben, so dass die Tests besser angenommen werden von den Ärzten. 

+++ 13.42 Uhr: Markus Söder äußert Verständnis für Corona-Müdigkeit, aber so lange es keinen Imfpstoff gebe, bleibe Corona eine Krankheit mit möglichem tödlichen Verlauf oder mit bleibenden Schäden. "Naivität ist ein Luxus, den man sich als Staatsregierung nicht leisten sollte."

+++ 13.39 Uhr: "Wer lockert, muss testen. Wer mehr lockert, muss mehr testen", gibt Markus Söder als Motto aus. 

+++ 13.29 Uhr: Auf die Frage, ob mehr Tests zu mehr Leichtsinn führen, antwortet Markus Söder, dass der Leichtsinn bereits da sei und nur mehr Tests zu mehr Erkenntnissen führen. 

+++ 13.27 Uhr: Melanie Huml betont: Wer getestet ist, kann deshalb nicht auf Mund-Nasen-Schutz verzichten - diese Regelungen gelten weiterhin und seien auch mit Massentests sinnvoll. 

+++13.24 Uhr: Bei den Lehrkräften gebe es die Reihentests nach den Ferien, weil es in den wenigen Wochen vor den Sommerferien nicht mehr so viel Sinn ergebe, so Huml. Die Lage nach den Ferien sei entscheidend. 

Melanie Huml betont ebenso wie Markus Söder, dass die Reihentests freiwillig seien. 

+++ 13.23 Uhr: Durch die Massentests besteht auch die Hoffnung, mehr Einblick ins Infektionsgeschehen zu bekommen, um Ansteckungsgeschehen frühzeitig eindämmen zu können. 

+++ 13.22 Uhr: Bayern will schneller werden, um Menschen mit Symptomen zu testen. Auch sollen Menschen die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen, wenn sie sich unsicher sind, zum Beispiel, wenn sie Angehörige in Pflegeheimen besuchen wollen. Hier sollen Menschen nicht vertröstet werden, sondern endlich Sicherheit bekommen, so Huml. 

+++ 13.21 Uhr: Gesundheitsministerin Melanie Huml tritt ans Mikrofon.

+++ 13.17 Uhr: Zu wenig zu machen ist genauso gefährlich wie zu stark einzugreifen, sagt Hubert Aiwanger. Das Handwerk fasse wieder Fuß - 17 % der Betriebe habe bessere Umsätze als vor der Coronakrise. Die Lage sei durchwachsen.

+++ 13.13 Uhr: Rund 26 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern seien jetzt in Kurzarbeit, so Aiwanger. Es gebe momentan 300.000 Arbeitslose in Bayern. 

Mehrere Branchen bekommen bereits Probleme oder es zeichne sich ab, dass hier bald Probleme auftauchen. Große Einbrüche gebe es auch beim Einzelhandel - hier seien es bis zu 40 % weniger Einnahmen. 

+++ 13.12 Uhr: Nun spricht Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

+++ 13.11 Uhr: Ein Frühwarnsystem sei notwendig, um für eine zweite Welle gewappnet zu sein, sagt Söder. 

+++ 13.07 Uhr: Wer möchte, soll sich testen lassen können. "Keiner muss, keiner wird verpflichtet, aber jeder darf", so Söder. Es soll auch neue Teststudien geben. In Zusammenarbeit mit sechs Unikliniken sollen auch Schulen und Kitas besonders untersucht werden. 

+++ 13.04 Uhr: Die Wartezeiten für Tests sollen verringert werden. Die Argumente gegen Massentests überzeugten nicht, so Söder. Dass die Tests nur eine Momentaufnahme seien, gelte für alle Tests, sagt Söder. Geld dürfe hierbei ebenfalls keine Rolle spielen. 

Es wird bei Tests eine 24-Stunden-Garantie geben: Innerhalb on 24 Stunden soll ein Ergebnis vorliegen. Priorität haben natürlich Tests bei Verdacht. Neben den Verdachtstests soll es auch Reihentests geben, z.B. für das medizinische Personal. Dies auch dann regelmäßig. 

Freiwillig soll es auch Reihentests für Erzieherinnen und Erzieher und Lehrerinnen und Lehrer geben und für andere besonders gefährdete Berufsgruppen. 

Wer sich freiwillig testen lassen will - gerade nach der Urlaubszeit sei das sinnvoll - soll dies garantiert innerhalb kurzer Zeit tun können. 

+++ 13.02 Uhr: Bayern habe bisher schon eine sehr gute Testquote, so Söder. Man sei hier besser als viele andere im Vergleich - über eine Million Tests wurden durchgeführt. Diese Strategie werde nun fortgeführt und verfeinert. Weitere Lockerungen ohne mehr Tests und Maßnahmen seien nicht sinnvoll. 

+++13.01 Uhr: Bayern bleibt beim "Kurs der Vorsicht", so Söder. Man beobachte die Entwicklungen. Die Regeln bleiben in Bezug auf Abstände un Mund-Nasen-Schutz. Nur bei der Kultur gebe es eine Anpassung. Hier werde man gleichziehen mit den Regelungen, die für Gottesdienste gelten. 

+++13 Uhr: Markus Söder spricht jetzt zur Öffentlichkeit. Er spricht von einem Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Situation sei immer noch "zerbrechlich". In einigen Ländern gebe es nun eine zweite Welle, teilweise gebe es Bedauern, dass die Lockerungen zu früh kamen. 

Update vom 30.06.2020, 11.00 Uhr: Maskenpflicht und Massentests: Neue Corona-Beschlüsse für Bayern geplant

Das bayerische Kabinett will in einer heutigen Sitzung über die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie beraten. Schwerpunkt der Sitzung liegt nach ersten Informationen bei einem Konzept für die geplanten Massentests.

Ebenso soll eine Entscheidung über eine mögliche Lockerung der Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen fallen. 

Ministerpräsident Markus Söder wird gegen 13.00 Uhr nach Ende der Kabinettssitzung vor die Presse treten. inFranken.de berichtet live von der Pressekonferenz in München. 

Update vom 26.06.2020, 07.45 Uhr: Neue Corona-Lockerungen in Bayern - das ist ab Montag erlaubt

Am Montag (29. Juni 2020) und den folgenden Tagen treten neue Corona-Lockerungen in Bayern in Kraft. In folgenden Bereichen gibt es Änderungen: 

  • Alten- und Pflegeheime: Ab dem 29. Juni 2020 gelten neue Corona-Regeln in Alten- und Pflegeheimen. Aber auch in Krankenhäusern wird gelockert. Es gibt keine personelle Deckelung der Besucherzahlen mehr. 

    Allerdings muss weiterhin auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und bestimmte Hygienevorschriften geachtet werden. Alle Details zu Corona-Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen lesen Sie hier. 

  • Kitas: Ab Mittwoch (1. Juli 2020) dürfen wieder alle Kinder in Bayern zurück in die Kindertagesstätte oder die Krippe.

    Bereits seit geraumer Zeit dürfen Kinder, die zum Schuljahr 2021/2022 schulpflichtig werden beziehungsweise vor dem Übergang von der Krippe in die Kita stehen, in die Einrichtungen zurück. Nun kommen die restlichen Kinder dazu.  

Update vom 21.06.2020, 16.10 Uhr: Das sind die Lockerungen ab Montag 

Am Dienstagmittag (16. Juni 2020) hat die Bayerische Staatsregierung den weiteren Corona-Fahrplan verkündet. Auf der Pressekonferenz wurde  auch bekanntgegeben, was sich ab Montag (22. Juni 2020) verändert. inFranken.de gibt einen kompakten Überblick über die elf neuen Regelungen:

  • Veranstaltungen: Private Feiern und Feste können in Bayern ab Montag wieder stattfinden: In Innenräumen sind bis zu 50 Personen zugelassen, im Freien bis zu 100. Wie aus dem Bericht der Kabinettssitzung hervorgeht, gilt diese Regelung inbesondere für "Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen."

  • Handel: Die Zahl der Kunden wird erhöht: Ab Montag greift die Regel, dass pro Person 10 qm ausreichen. Bisher waren 20 qm Fläche pro Person nötig. Das betrifft insbesondere die Geschäfte mit Kundenverkehr, aber auch Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten, wie beispielsweise Museen oder zoologische Gärten.

  • Maskenpflicht: Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kassen- und Thekenbereichen entfällt die Maskenpflicht. Voraussetzung dafür ist die Abtrennung durch Schutzwände. 

  • Wellness: Hallenbäder und Saunen dürfen ebenso wie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern ab Montag wieder öffnen. Dafür gilt ein spezielles Hygienekonzept. 

  • Sport: Für Indoor- und Outdoorsport entällt ab Montag  die zahlenmäßig vorgeschriebene Obergrenze an Teilnehmern. Sie ist künftig abhängig von der Raumgröße und der möglichen Belüftung des Raumes.
     
  • Senioren- und Altenheime: In den Pflegeheimen soll es Lockerungen für die Besuchsrechte geben. Dies geschieht allerdings nur in Abhängigkeit mit den Verhältnissen vor Ort.

  • Busreisen: Größere Busreisen werden ab Montag wieder möglich. Dabei sollen dieselben Regeln wie im öffentlichen Personennahverkehr gelten. Es besteht Mundschutzpflicht. 

  • Camping: Campingplätze dürfen ab Montag die Sanitär- und Gemeinschaftsanlagen wieder öffnen. 

  • Gottesdienste: Eine kleine Änderung gibt es für öffentlich zugängliche Gottesdienste: Der Mindestabstand zwischen den Teilnehmern liegt ab Montag bei 1,5 Metern.

  • Kultur: Ab Montag sind wieder mehr Zuschauer erlaubt: Im Innenbereich sind bis zu 100 Personen erlaubt, im Freien bis zu 200. Die Sitzplätze werden fest zugewiesen und gekennzeichnet. Die Maskenpflicht bleibt weiter bestehen.

  • Chöre: Auch Chöre dürfen sich ab Montag wieder treffen. Dabei ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Auch regelmäßiges Lüften und eine begrenzte Probendauer sind vorgeschrieben.

 

Update vom 16.06.2020, 14.00 Uhr: Neue Corona-Lockerungen in Bayern im Überblick

Die Bayerische Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Dienstagmittag (16. Juni 2020) erneute Corona-Lockerungen in Bayern verkündet. inFranken.de liefert eine kompakte Zusammenfassung, was alles gelockert wurde:

  • Freunde treffen: Ab Mittwoch (17. Juni 2020) ist es möglich, dass sich zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen. Sie können dabei alle aus verschiedenen Haushalten stammen. Die bisherigen Kontaktbeschränkungen werden auf diese Weise gelockert. 

  • Veranstaltungen: Private Events, wie Geburtstage, Hochzeiten oder weitere Zusammenkünfte sind ab Montag (22. Juni 2020) wieder möglich. Dabei steht im Vordergrund, dass bekannt ist, wer teilnimmt. So kann die Verfolgung des Infektionsgeschehens eingehalten werden, falls es vor Ort zu einer Corona-Infektion kommt. 

    Die Veranstaltungen werden in geschlossenen Räumen auf 50, im Freien auf 100 Teilnehmer begrenzt. 

  • Katastrophenfall: Der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Dieser hat der Staatsregierung die weitreichenden Eingriffe ins öffentliche Leben ermöglicht. Dies tritt ab Mittwoch (17. Juni 2020) in Kraft. 

  • Gastronomie: Für die Innen- und Außenbereiche der Gastronomie wird die Sperrstunde ausgeweitet - von 22 auf 23 Uhr. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

  • Handel: In Läden und Geschäften sind nun nicht mehr 20 Quadratmeter pro Kunde, sondern nur noch zehn Quadratmeter pro Kunde nötig. Somit können deutlich mehr Verbraucher in Geschäfte, Supermärkte und Discounter. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

  • Wellness: Saunen und Bäder dürfen wieder öffnen. Dafür gelten allerdings spezielle Hygienekonzepte. Davon betroffen sind unter anderem auch Hotels.Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

  • Busreisen: Busreisen von größeren Gruppen sind wieder möglich. Bedingung dabei ist, dass auf jedem Platz eine Maske getragen wird. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

  • Camping: Auch im Camping-Bereich wird gelockert. Dies ist aus Sicht der Staatsregierung besonders im Hinblick für den Sommerurlaub in Bayern wichtig. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020).


  • Senioren- und Altenheime: In Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen werden die Besuchsrechte gelockert, in Form von längere Besuchszeiten oder möglichen Aktivitäten. Allerdings sei dies immer nur in Absprache mit der örtlichen Gesundheitsbehörde möglich, so die Staatsregierung. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

  • Kultur: Im kulturellen Bereich gibt es ebenfalls neue Lockerungen. Größere Gruppen, wie beispielsweise Chöre, dürfen wieder zusammenkommen - und wie im Beispiel: proben. Das gilt ab Montag (22. Juni 2020). 

In diesen Bereichen wurde noch nicht gelockert: 

  • Maskenpflicht: In Bereich der Maskenpflicht wurde nicht gelockert. Die Staatsregierung betonte, dass diese nicht diskutabel sei. Lediglich bei Verkäufern und Verkäuferinnen wird gelockert: Sie müssen keine Maske mehr an der Kasse tragen. In diesen Fällen reicht ein Plexiglasschutz aus. 

  • Bars, Kneipen und Diskotheken: Betriebe, die als "reine" Trinkstätten/Schankstätten gelten, müssen weiterhin geschlossen bleiben, da dort ein zu hohes Infektionsrisiko mit "Sars-CoV-2" besteht. 

Update vom 16.06.2020, 07.30 Uhr: Erneute Corona-Lockerungen in Bayern - Söder plant umfangreiche Änderung 

Am Dienstagmittag (16. Juni 2020) sollen neue Corona-Lockerungen für Bayern bekannt gegeben werden. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) tritt gegen 13.00 Uhr vor die Öffentlichkeit, nachdem sich die Bayerische Staatsregierung in einer Kabinettssitzung beraten hat. 

Bereits im Vorfeld sind einige Details der Lockerungen durchgesickert. inFranken.de verschafft ihnen einen kompakten Überblick: 

  • Treffen in der Öffentlichkeit: Bayern plant, dass sich bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Damit will der Freistaat dem Vorbild anderer Bundesländer folgen. Auf diese Weise würde die Regierung um Söder den "Bayerischen Sonderweg" verlassen und umfangreiche Corona-Lockerungen verordnen. Das berichtet der Bayerische Rundfunk.  

    Am Montag (15. Juni 2020) war noch bekannt geworden, dass die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen bis zum 21. Juni verlängert wurden. Damit war konkret die Regelung gemeint, dass sich Familien in "gerader Linie" und zwei verschiedene Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen. 

  • Katastrophenfall: Seit Mitte März 2020 gilt in Bayern der sogenannte "Katastrophenfall". Dieser soll nun aufgehoben werden, wie die Deutsche Presse-Agentur vermeldet. Damit war es der Staatsregierung möglich, weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens durchzusetzen.

  • Gastronomie: Auch in der Gastro soll es erneute Veränderungen geben. Demnach soll künftig wieder länger als 22 Uhr geöffnet werden dürfen. 

  • Einzelhandel: In Läden und Geschäften soll zukünftig mit zehn statt 20 Quadratmeter pro Kunde geplant werden. Sprich: Deutlich mehr Kunden dürfen in Supermärkte, Discounter, etc. 

  • Wellness: Hotels sollen ihre Wellness-Bereiche wieder öffnen dürfen. Von den Lockerungen ausgeschlossen sollen Dampfbäder sein. 

  • Feiern/Veranstaltungen: Privaten Feiern und Veranstaltungen steht demnach ebenfalls bald nichts mehr im Weg. In Gaststätten können diese somit wieder stattfinden: Mit bis zu 50 Personen in Innenräumen oder bis zu 100 Personen im Freien. Durch diese mögliche Lockerung steht auch größeren Hochzeitsfeiern nichts mehr im Weg.   

  • Maskenpflicht: In diesem Punkt soll sich heute noch nichts ändern. Weiterhin soll es Pflicht sein, einen Mundschutz in Geschäften, Supermärkten, etc. zu tragen. 

Wie eingangs erwähnt, tritt Markus Söder und weitere Vertreter der Bayerischen Staatsregierung gegen Mittag vor die Presse. Die genannten Punkte gelten allerdings als sehr wahrscheinlich. inFranken.de berichtet live von der Pressekonferenz in München. 

Upade vom 15.06.2020, 06.30 Uhr: Neue Corona-Lockerungen für Bayern treten ab heute in Kraft

In Bayern treten heute eine weiterer Reihe an Corona-Lockerungen in Kraft. Betroffen sind dieses Mal unter anderem Theaterbetriebe, Kinos und Konzertsäle, welche unter Abstands- und Hygieneauflagen wieder öffnen dürfen.

Ab heute sollen auch wieder die Kinder zürck in den Kindergarten dürfen, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen -  auch sie dürfen wieder in die Krippe gehen. 

Außerdem wurden für 29 europäische Länder die Reisewarnungen aufgehoben. Hier finden Sie einen detallierten Überblick, über alle Änderungen für den 15. Juni.

Update vom 12.06.2020, 11.45 Uhr: Corona-Lockerungen in Bayern - wie geht es mit Kontaktbeschränkungen weiter? 

Eine zentrale Frage der Corona-Lockerungen in Bayern ist die der Kontaktbeschränkungen

Die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten in Bayern vorerst bis zum Sonntag (14. Juni 2020). Laut einem Bund-Länder-Beschloss von Ende Mai ist es den Bundesländern möglich, Treffen von bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit zu erlauben. Thüringen hat dies beispielsweise veranlasst. Gegenüber inFranken.de hat sich die Staatsregierung dazu geäußert. 

 

jgö/tu/ak/dn/srü