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  • Weitere Corona-Lockerungen ab dem 19. September 
  • Höhere Bußgelder für Verstöße gegen Maskenpflicht
  • Kontaktbeschränkungen in Bayern bis Oktober verlängert
  • Alle Corona-Lockerungen in Bayern im kompakten Überblick:

Weitere Corona-Maßnahmen in Bayern: Das Coronavirus "Sars-CoV-2" hat weiterhin großen Einfluss auf unseren Alltag. Dennoch hat die bayrische Regierung einige Lockerungen sowie eine wichtige Änderung in der Teststrategie beschlossen. Die Infektionsschutzmaßnahmen, die ursprünglich bis zum 2. September 2020 gelten sollten, wurden bis 18. September verlängert. Alle wichtigen Corona-Maßnahmen und Lockerungen sowie weitere Informationen rund um das Coronavirus in Bayern finden Sie hier im Ticker von inFranken.de.

Update vom 19.09.2020: Diese Corona-Lockerungen gelten ab heute in Bayern

Heute, am Samstag (19. September 2020), treten neue Corona-Lockerungen in Bayern in Kraft. Davon betroffen ist die Gastronomie. Konkret: Bars und Kneipen dürfen wieder öffnen. 

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) betont diesbezüglich: "Die beabsichtigten Erleichterungen für Schankwirtschaften sind mit Blick auf die überwiegend positiven Erfahrungen, die wir bei den Speisegaststätten gemacht haben, ein weiterer Schritt zu mehr Normalität im Umgang mit der Corona-Pandemie." Die Ministerin unterstreicht allerdings, wie wichtig es sei die Hygieneauflagen einzuhalten. 

Bars und Kneipen dürfen durch die neue Lockerung der Corona-Maßnahmen zwar wieder öffnen, allerdings ist der Betrieb eingeschränkt: 

  • Gäste dürfen nur an Tischen bedient werden. 
  • Musik darf nur im Hintergrund laufen. 
  • Weiterhin besteht ein Tanzverbot in geschlossenen Räumen
  • Mindestabstand (1,5 Meter) und Maskenpflicht gelten weiterhin. 

Kontaktbeschränkungen in Bayern verlängert

Die Kontaktbeschränkungen im Freistaat wurden erneut verländert. Diese gelten nun bis zum 3. Oktober 2020. Sie waren am 18. September 2020 ausgelaufen. Weiterhin gelten folgende Regeln für den Aufenthalt im öffentlichen Raum:

  • Dieser ist mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern, nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern zulässig.

  • Zudem ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen von bis zu zehn Personen erlaubt. 

Weiterhin gilt für Veranstaltungen, dass daran in geschlossenen Räumen bis zu 100 Gäste und im Freien bis zu 200 Gäste teilnehmen dürfen. 

Alle aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise lesen Sie im News-Ticker von inFranken.de. Was sich ebenfalls ab Samstag (19. September 2020) noch ändert, lesen Sie im Update vom 9. September 2020. 

Update vom 09.09.2020: Corona-Lockerungen in Bayern - Das ändert sich künftig

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Dienstag (08.09.2020) zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen verkündet. Die folgenden Maßnahmen wurden von der Regierung beschlossen:

  • Gastronomie: Ab dem 19. September dürfen Bars und Kneipen in Bayern wieder öffnen. Es gelten die gleichen Auflagen, die bereits für Restaurants und Gastwirtschaften beschlossen wurden. Einizge Änderung ist, dass in geschlossenen Räumen die Gäste nicht am Tresen stehen dürfen. Die Bedienung muss am Tisch erfolgen.

  • Amateur-Sport: Der gesamte Amateur-Wettkampfsport in Bayern darf ab dem 19.September wieder trainieren und Spiele austragen - sogar mit Zuschauern. In geschlossenen Räumen sind bis zu 200 Fans und im Freien bis zu 400 Fans bei Wettkämpfen und Spielen erlaubt. Für den Profi-Sport soll eine Regelung auf Bundesebende getroffen werden.

  • Maskenpflicht: Ganz nach Berliner Vorbild gilt nun auch in Bayern eine Maskenpflicht bei größeren Versammlungen. Ab heute, 9. September, müssen Teilnehmer von Demonstrationen oder ähnlichen Versammlunen unter freiem Himmel einen Mund-Nasen-Schutz tragen - die Regel greift jedoch erst ab einer Teilnehmerzahl von über 200 Personen.

  • Corona-Testzentren: Mit dem Ende der Hauptreisezeit sollen die Teststationen an Autobahnen und Hauptbahnhöfen bis zum 30. September geschlossen werden. Stattdessen setzt Bayern in seiner Teststrategie verstärkt auf die regionalen Zentren in den Landkreisen und Städten. Die Teststationen an den Flughäfen bleiben jedoch bestehen.

Update vom 08.09.2020: Bars, Kneipen & Liga-Fußball: Bayern lockert Corona-Maßnahmen

Umfangreiche Corona-Lockerungen in Bayern: Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat, dürfen Bars und Kneipen in Bayern wieder öffnen. Nach monatelanger Corona-Zwangspause dürfen ab übernächstem Wochenende (19. September) auch Bars und Kneipen in Bayern wieder öffnen - unter Auflagen, wie die Deutsche Presseagentur meldet. Für Schankwirtschaften sollen nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag dann die gleichen Regeln gelten wie für Speisewirtschaften, zudem muss in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen.

Auch für den bayerischen Amateur-Fußball und Breitensport-Events gibt es positive Nachrichten: Ebenfalls ab dem 19. September dürfen wieder Ligaspiele im Amateur-Fußball und andere Breitensportwettkämpfe ausgetragen werden. Das beschloss das Kabinett ebenfalls am Dienstag in München und erlaubte den Vereinen dabei zudem, ähnlich wie bei Kulturveranstaltungen eine begrenzte Anzahl von Fans zuzulassen. Ausgenommen davon bleiben aber vorläufig Profiligen, der DFB-Pokal und die Champions League.

Die Corona-Testzentren an Autobahnen und auf Bahnhöfen will die Staatsregierung hingegen schließen. Die Hauptreisezeit sei vorbei, sagte Söder bei der Pressekonferenz. Bis zum 30. September sollen die Teststationen an Autobahnen und sowies an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg noch aktiv sein. Danach soll dort Schluss sein. Die freiwerdenden Testkapazitäten sollen nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag stattdessen "bedarfsorientiert" etwa für die Testzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung stehen. Lediglich die Teststationen an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen bleiben.

Bei größeren Versammlungen unter freiem Himmel gilt in Bayern ab diesem Mittwoch (9. September) regelmäßig eine Maskenpflicht. Die Pflicht greift "jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen" – das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen.

Update vom 01.09.2020: Infektionsschutzmaßnahmen verlängert - Was sich nun ändert

Der bayerische Staatsminister Florian Herrmann hat auf einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung am 1. September bekanntgegeben, dass die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut verlängert wird. Am 2. September wäre die Verordnung ausgelaufen, nun gilt sie mit leichten Anpassungen bis zum 18. September 2020.

Wie Herrmann betonte, werde es keine grundlegenden Änderungen geben. Neu ist, dass Messen und Kongresse wieder stattfinden dürfen, dementsprechend werden die Regeln angepasst. Es gelten strenge Hygienevorschriften und die Anzahl der Personen, die pro zehn Quadratmeter erlaubt sind, wird eingegrenzt. Auch das Grillverbot in Bayern wurde gekippt und wurde daraufhin aus der Verordnung gestrichen.

Die Regelungen zur Maskenpflicht an Schulen werden ebenfalls in der Verordnung ergänzt. Im neuen Schuljahr müssen alle Schüler, ausgenommen Grundschüler, bis zum Platz im Klassenzimmer einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den ersten zwei Wochen sowie bei einem Infektionsgeschehen von über 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern, gilt die Maskenpflicht jedoch auch im Unterricht.

Die Einreisequarantäneverordung wird laut Herrmann ebenfalls bis zum 18. September verlängert. Alle Änderungen können Sie hier im Detail nachlesen.

Update vom 30.08.2020: Markus Söder mit Videobotschaft: "Corona ist nicht vorbei"

Am Samstag wandte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit einer Videobotschaft an die Menschen. Auf Twitter sprach er fast drei Minuten lang über die aktuelle Situation. Der Tenor: Corona ist wieder da. Söder mahnte zu Umsicht und Vorsicht. Man mache Serviceangebote und wolle nicht einschränken, sondern dringend bitten. 

Lieber einmal mehr eine Makse zu tragen als zu selten sei kein großes Problem, so Söder. Es sei die einfachste Methode. Auch wenn er beschimpft würde, stehe er weiter für ausgedehnte Tests für möglichst viele Menschen. Corona habe einen großen Einfluss auf das Leben, viele Veranstaltungen würden anders stattfinden als gewohnt. 

Update vom 24.08.2020: Bayern verschärft Corona-Bußgelder - bis zu 2000 Euro möglich

Mit höheren Bußgeldern für Maskenverweigerer und mehr Kontrollen will Bayern die Ausbreitung des Coronavirus im Freistaat ausbremsen. "Wir werden den Bußgeldkatalog auf 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen anheben", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Für Verstöße gegen Quarantäneauflagen sollen zudem 2000 Euro fällig werden. "Wir hoffen, dass es zu einer noch besseren Einhaltung kommt", sagte Söder.

Das Innenministerium erarbeite gerade mit dem Gesundheitsministerium den Bußgeldkatalog, er solle noch im Laufe der Woche bekannt gemacht werden. Ein Beschluss des Kabinetts ist für die Novelle nicht notwendig. Künftig sollen dann auch Polizisten direkt Verwarnungen aussprechen können, bislang waren hierfür die Gesundheitsämter und die Ordnungsämter verantwortlich. Insbesondere im privaten Bereich gelten die Kontrollen von Corona-Auflagen - auch was die Zahl von Gästen auf privaten Feiern angeht - als in der Praxis kaum machbar.

Im Kampf gegen die Pandemie kündigte Söder zudem eine Ausweitung der Corona-Testzentren auf die Bahnhöfe für Fernbusse an. Bislang gibt es nur an Autobahnen, Flughäfen und normalen Bahnhöfen mit Fernverkehr Testzentren. Spätestens ab Anfang September würden dann auch die regionalen Testzentren ihre Arbeit aufnehmen.

Update vom 23.08.2020: Bayern schließt "neue Auflagen" nicht aus

Die Infektionszahlen in Bayern steigen wieder - und das zum Teil deutlich. So nähert sich beispielsweise Rosenheim schnell der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Tag (7-Tage-Inzidenz). Auch andere bayerische Landkreise, vor allem jedoch die Städte, verzeichnen eine wachsende Zahl von Neuinfektionen. Einen Überblick über die Lage, inklusive einer Karte mit den aktuellen Fallzahlen in Bayern, finden Sie hier

Angesichts dieser düsteren Aussichten wird bereits wieder über verschärfte Auflagen in Bayern diskutiert. "Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen – steigende Infektionszahlen und neue Gefahrenherde - sehr genau und mit Sorge", sagte der für die Koordinierung der Corona-Maßnahmen zuständige Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Dabei stehen vor allem auch private Feiern im Fokus. Wie genau diese Maßnahmen aussehen könnten, darüber machte Herrmann keine Angaben.

Aufschluss darüber könnte eine Videokonferenz am Donnerstag geben: In dieser wollen sich die Ministerpräsidenten der Länder über die aktuelle Lage austauschen und weitere Maßnahmen diskutieren. Eine gemeinsame Linie dürfte dabei das Ziel sein - beispielsweise bei der Begrenzung privater Veranstaltungen. Aber auch die Verschärfung der Bußgelder für Maskenverweiger dürfte auf der Agenda stehen. 

In Bayern dürfen sich bei privaten Veranstaltungen derzeit bis zu 100 Menschen gemeinsam in geschlossenen Räumen aufhalten - beispielsweise bei Gebursttagen, Beerdigungen oder Hochzeiten. Im Freien steigt die Zahl auf 200.

Sollte es eine gemeinsame Strategie der Länder geben, müsse sich diese allerdings an den bayerischen Standards orientieren. Die Grenze kann aber nicht irgendwo dann bei 200 oder 300 oder 400 oder 500 liegen, wie sie diskutiert wird, denn genau da entsteht das Ganze ja", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag dem Deutschlandfunk in diesem Zusammenhang. "Ich glaube nicht, dass der Freistaat seinen bewährten Weg verlässt", meinte auch Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) gegenüber der "Augsburger Allgemeinen". 

Update vom 14.08.2020: Infektionsschutzmaßnahmen verlängert

Die bayerische Staatsregierung hat die Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Bayern soeben verlängert. Eigentlich sollten die "sechste Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreise-Quarantäneverordnung", so die offizielle Bezeichnung, bis 16. August gelten. Zwei Tage vor Ablauf der Frist, am 14. August, gab das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Verlängerung bekannt, die am 15. August in Kraft tritt. Die Infektionsschutzmaßnahmen gelten nun bis zum 2. September.

Die Verordnung trat ursprünglich am 19. Juni 2020 in Kraft, zuletzt verändert wurde sie am 28. Juli. Auch die jetzige Verlängerung wird aller Voraussicht nach nicht die letzte bleiben.

Einschränkungen für Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko

Besonders interessant ist die Änderung in §14 der Verordnung. Ein neuer Absatz wurde hinzugefügt, wonach das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege "Landkreise, Gemeinden oder abgegrenzte Gemeindeteile innerhalb Deutschlands bekanntgeben" kann, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche).

Betriebe (Hotels, Pensionen & Co.) dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem dieser Gebiete anreisen, es sei denn, diese verfügen über ein ärztliches Zeugnis, das nicht älter als 48 Stunden ist. Auch gilt das Aufnahmeverbot nicht für Gäste, die "zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen" oder "einen sonstigen triftigen Reisegrund" haben (wie insbesondere einen Besuch bei Familienangehörigen).

Für Einreisende aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands gelten die Regelungen der Einreise-Quarantäneverordnung.

An den bislang geltenden Kontaktbeschränkungen, den Abstandsregeln und der Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen (Einkaufen, ÖPNV & Co.) ändert sich durch die Verlängerung der Verordnung nichts - sie werden als ebenfalls (vorerst) bis zum 2. September verlängert.

 

jgö/tu/ak/dn/srü/rw