So schnell kann es gehen, eine kleine Gemeinde in Oberbayern verzeichnet einen der höchsten Inzidenzwerte im Land. Knapp 2100 Infizierte pro 100.000 Einwohner meldet die kleine Gemeinde Schwaigen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Dabei lag die Inzidenz laut Bürgermeister Hubert Mangold „wochenlang bei null – und wir haben wirklich viel getestet“, wie der Merkur berichtet.  Der rasante Anstieg der Inzidenz ist somit auch sehr leicht auf die geringe Einwohnerzahl der Gemeinde zurückzuführen. Mit gerade mal 605 Bewohnern stellt Schwaigen die kleinste Gemeinde des Landkreises Garmisch-Partenkirchen dar. Allein eine infizierte Person treibt den Wert somit  auf 165 Infizierte pro 100.000 Einwohner. 

Corona-Hotspot in Bayern: 13 von 23 Kindern können nicht in die Kita

In absoluten Zahlen sind 13 Menschen in Schwaigen mit dem Coronavirus infiziert, ein großer Teil davon stammt wohl aus zwei Familien, die gemeinsam Feldarbeit verrichtet hatten. Alle Infizierten und deren Angehörige wurden nun in Quarantäne geschickt, was im Umkehrschluss die Kinderzahl im örtlichen Kindergarten mehr als halbiert. Statt den üblichen 23 Kindern können nun gerade mal 10 Kinder noch die Kita besuchen.

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Ansonsten verlaufen die Infektionen so weit jedoch sehr milde.  Ein Trend lässt sich nach  Aussagen von Landratsamtssprecher Stephan Scharf gegenüber dem Merkur jedoch erkennen:  Es breite sich "eine gewisse Sorglosigkeit" aus. Er gibt zudem zu Bedenken, dass nach wie vor Vorsicht vor dem Virus geboten ist und appelliert an die weitere Vernunft der Bevölkerung.

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