München
Polizeieinsatz

München/Bayern: Schrieb ein Lehrer die Mails? Mails drohen mit Drohungen eingegangen

In Bayern gab es am Dienstagvormittag an drei Schulen Polizeieinsätze aufgrund von Hinweisen auf eine mögliche Bedrohung. Jetzt steht ein Lehrer in Verdacht, der Urheber zu sein - allerdings nur in zwei der drei Fälle!
Artikel drucken Artikel einbetten
Am Dienstagvormittag kam es in München an drei Schulen aufgrund von einer Bedrohung zu Polizeieinsätzen. Die Ermittlungen dauern an. Symbolfoto: pixabay/TeroVesalainen
Am Dienstagvormittag kam es in München an drei Schulen aufgrund von einer Bedrohung zu Polizeieinsätzen. Die Ermittlungen dauern an. Symbolfoto: pixabay/TeroVesalainen

Update: Steckt ein Lehrer hinter den Drohungen

Nach den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München ist ein Lehrer in Verdacht geraten. Zwar liefen die Vernehmungen noch, weshalb die Polizei keine Informationen veröffentlichen könne, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Doch es deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Lehrer handelt. Zuvor hatte die Münchner "Abendzeitung" darüber berichtet.

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden. Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit "interpretationsfähigem Inhalt" eingegangen, wie es hieß. Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler.

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe. In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: "Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung", sagte der Polizeisprecher. Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. "Wir trennen die beiden Fälle auch strikt.

Update: Möglicher Tatverdächtiger wird vernommen

Wie die Polizei über Twitter mitteilte, führten die aktuellen Ermittlungen zu einem 30-Jährigen, der im Verdacht steht, die E-Mail mit der Drohung an die Gymnasien verfasst zu haben. Aktuell wird er vernommen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilte, sind am Dienstagvormittag, dem 21. Mai, zwei Münchener Schulen wegen einer Drohung geräumt worden. Die Polizei sei am Dante-Gymnasium und am Klenze-Gymnasium im Einsatz gewesen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Auf ihrem Twitter-Account teilte die Polizei München gegen 9.30 Uhr mit, dass es wohl eine E-Mail mit einer Drohung für die Schulen gab.

Die Hintergründe und Details der Drohung sind bisher unklar. Das Dante-Gymnasium teilte auch auf seiner Homepage mit, dass der Unterricht ausfällt und die Kolloquiumsprüfungen nicht stattfinden.

Bombenhinweis an einer Förderschule

Update: Keine Bombe gefunden

Wie die Polizei via Twitter mitteilte, wurde das Gelände abgesucht und keine Bombe gefunden werden.

Auch an der Rupert-Egenberger-Schule in Unterschleißheim kam es zu einem Polizeieinsatz.

Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilte, soll ein Unbekannter einem Angestellten der Rupert-Egenberger-Schule gesagt haben, dass sich auf dem Gelände der Förderschule eine Bombe befinde.

Ein Sprecher der Polizei sagte, dass das Gelände mit Hunden abgesucht wurde und man nicht davon ausgehe eine Bombe zu finden.

Die Bombendrohung stehe in keinem Zusammenhang mit den Drohungen gegen das Dante-Gymnasium und am Klenze-Gymnasium in München, betonte der Sprecher.