Fürth
Unfälle

Bayern: Weniger Verkehrstote, aber mehr Unfälle: 131.000 Mal hat es schon gekracht

In Bayern hat es im Vergleich zum letzten Jahr bereits öfters gekracht: 131.000 Unfälle wurden bereits verzeichnet. Beruhigend ist, dass dafür weniger Menschen ums Leben gekommen sind.
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Im Freistaat hat es viel öfters, als im letzten Jahr Unfälle gegeben. Trotzdem gab es weniger tödliche Unfälle. Symbolbild: blickpixel/pixabay
Im Freistaat hat es viel öfters, als im letzten Jahr Unfälle gegeben. Trotzdem gab es weniger tödliche Unfälle. Symbolbild: blickpixel/pixabay

In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind auf Bayerns Straßen 58 Menschen weniger gestorben als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, teilte die Deutsche Presseagentur mit. Bis April 2019 habe es 123 Verkehrstote gegeben, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Fürth zum Tag der Verkehrssicherheit am 15. Juni mitteilte.

1,9 Prozent mehr Unfälle als 2018

Insgesamt zählten die Behörden bis April rund 131 000 Unfälle auf den Straßen im Freistaat. Das waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu den Gründen, warum bei gestiegener Zahl der Unfälle die Zahl der Toten zurückgegangen ist, konnte ein Sprecher keine Angaben machen. Die meisten Unfälle passierten den Angaben zufolge innerhalb von Ortschaften. Mehr als 8000-mal krachte es auf den Autobahnen.

Dreistigkeit und Intoleranz von Autofahrern

Für viele Einsatzkräfte sind die Rettungsarbeiten bei Unfällen gar nicht mehr so einfach: Gaffer wie auf der A6sind ein Ärgernis, aber auch dreiste Autofahrern, die einfach die Rettungsgasse befahren.