• Bayern verschärft Corona-Regeln
  • Härtere Maßnahmen in der Gastronomie
  • Auch Freizeitbereiche betroffen
  • Was jetzt gilt

In sämtlichen Bereichen in Bayern, in denen die 3G-Regel gilt, müssen sich von Dienstag (19. Oktober 2021) an neben Besuchern auch alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die Regel halten. Das hat das Kabinett am Dienstag (12. Oktober) in München beschlossen. Auch interessant: 3G plus, 3G, 2G und 1G-Regel - was die Kategorien eigentlich genau bedeuten.

Gastronomie, Kino und Schwimmbad: 3G gilt künftig auch für Personal

Auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Kunden und Besuchern haben, müssen also geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein, oder sie müssen regelmäßig einen negativen Test vorweisen. Je nach Bereich muss das ein PCR-Test sein, oder es reicht ein Schnelltest. Den Testnachweis müssen die betreffenden Mitarbeiter an mindestens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Die 3G-Regel gilt unter anderem bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, in Sportstätten, Fitnessstudios, Theatern, Opern, Konzerthäusern, Kinos, Museen, Ausstellungen, in der Gastronomie, in Hotels, Hochschulen, bei Tagungen und Kongressen, Bibliotheken und in verschiedensten Freizeiteinrichtungen, etwa in Bädern und Seilbahnen.

Künftig müssen sich überall dort neben den Besuchern also auch alle Mitarbeiter daran halten, wenn sie Kontakt zu den Kunden haben. Sollten Betreiber und Veranstalter nur Geimpften und Getesteten Zutritt gewähren (2G) oder einen PCR-Test verlangen (3G plus), dann gilt für die Mitarbeiter künftig ebenfalls die verschärfte Regel.

Kontaktdatenerhebung entfällt in bestimmten Bereichen

Darüber hinaus hat der Ministerrat laut Pressemitteilung auch beschlossen, dass die Kontaktdatenerhebung ab Freitag (15. Oktober 2021) auf "Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading)" beschränkt wird. Diese Schwerpunktbereiche sind:

  • alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1000 Personen
  • Clubs, Diskotheken, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten)

In allen anderen Bereichen entfällt die Kontaktdatenerhebung laut Staatskanzlei.

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