S-Bahn kracht in Schafsherde - Strecke stundenlang gesperrt: In den Abendstunden des Mittwochs (18. Juli 2018) sind zwischen Germering und München-Feiham Dutzende Schafe auf die Gleise einer Bahnstrecke gelaufen. Eine S-Bahn erfasste 32 der Tiere tödlich. Die Strecke war stundenlang durch den Unfall gesperrt.


Wieso liefen die Tiere auf die Gleise?

Rund 400 Tiere machten sich gegen 16.30 Uhr auf den Weg in Richtung der Gleise der S8. Als der Fahrzeugführer der S-Bahn dies erkannte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein und gab bis zum Zusammenprall einen sogenannten "Achtungspfiff" ab. Dies teilte die örtliche Polizei mit.

32 Schafe kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Die Tiere waren sofort tot. Der Schäfer erlitt einen Schock und musste vor Ort durch den Rettungsdienst betreut werden. Die Tiere hatten kurz hinter dem Halt Harthaus, nördlich der Gleise, geweidet. Vermutlich wurden sie aufgeschreckt und versuchten deshalb die Gleise in Richtung Süden zu überqueren.

Die S-Bahn-Strecke blieb einige Stunden gesperrt. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Bergung der Tiere. Gegen 20.15 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Zwischen den Haltepunkten Harthaus und Germering-Unterpfaffenhofen wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet: Die Deutsche Bahn stellte rund 30 Taxis zur Verfügung. Der Sachschaden am Zug beläuft sich auf 10.000 Euro. red/tu