Die Welt soll häufiger bayerisch essen: Agrarminister Helmut Brunner will Agrarprodukte aus dem Freistaat zum Verkaufschlager in aller Welt machen. Brunners ehrgeiziges Ziel: Bis 2016 will er die Agrarexporte von derzeit 8,5 auf 10 Milliarden Euro im Jahr steigern. Das sagte der niederbayerische CSU-Politiker am Dienstag bei einer Regierungserklärung im Landtag. Brunner will bei seinem "bayerischen Weg" möglichst viele Bauernhöfe erhalten, gleichzeitig sollen sich die Landwirte mit Qualitätserzeugnissen auf dem Weltmarkt bewähren. "Wir wollen Premiumprodukte statt Massenware."

In der bayerischen Außenhandelsbilanz spielt die Landwirtschaft bisher eine eher kleine Rolle. 2013 exportierte allein die bayerische Industrie Güter im Wert von 174 Milliarden Euro. Die Agrarausfuhren sind in den vergangenen Jahren bereits kräftig gestiegen, Brunner hält das aber für ausbaufähig.