Autofahrer sollten am Mittwochmorgen vorsichtig sein: Bayernweit ist mit Glätte zu rechnen. Teils durch Schnee, teils durch überfrierende Nässe. "Die Winterdienste werden viel zu tun haben", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Vor allem im westlichen Teil des Freistaats werde der Schnee in Regen übergehen. Größere Mengen Neuschnee seien, abgesehen von den Gebirgslagen, vor allem im Bayerischen Wald und dem Donautal zu erwarten.

Seit Dienstag (12.01.21) liegen große Teile Bayerns unter einer Schneedecke. Tief "Dimitrios" brachte die weißen Flocken mit sich, die erst weite Teile Frankens überzogen und sich dann nach Süden ausbreiteten. In den Mittelgebirgen und im Allgäu fielen nach DWD-Angaben bis zu 20 Zentimeter Neuschnee.

Viele Verkehrsunfälle in Bayern

Was vielen Kindern große Freude bereitet hat, hatte auf den Straßen durchaus auch Unfälle zur Folge: In ganz Bayern berichtete die Polizei von Verkehrsunfällen, die überwiegend zu Blechschäden, teils auch zu größeren Verkehrsbehinderungen und Verletzungen führten.

Schwer verletzt wurde nach Polizeiangaben etwa eine Fahrerin, die im schwäbischen Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) auf die Gegenfahrbahn rutschte und mit einem Laster kollidierte. Die 22-Jährige wurde mit ihrem Auto auf eine Wiese geschleudert und kam ins Krankenhaus.

Im mittelfränkischen Roßtal (Landkreis Fürth) kam laut Polizei eine Fahrerin in einer Rechtskurve von der Straße ab und überschlug sich. Die 33-Jährige musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Am Autobahnkreuz Altdorf (Landkreis Nürnberger Land) kam am Dienstagvormittag ein Laster ins Rutschen und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Die Unfallstelle musste für mehrere Stunden gesperrt werden. In der Nähe der niederbayerischen Stadt Viechtach (Landkreis Regen) kam nach Polizeiangaben ein Laster von der Straße ab und wäre beinahe in ein Wohnhaus gerutscht. In Ortenburg (Landkreis Passau) sei ein Lkw gegen ein Postauto geschlittert, wodurch der Lasterfahrer leicht verletzt wurde.