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Zweite Warnstreik-Runde im öffentlichen Dienst

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind in die zweite Runde gegangen und haben Bayern erreicht. Mit Beginn der Schichten um 6.00 Uhr begannen landesweit die Aktionen.
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Symbolbild: Martin Gerten dpa
"Es sieht gut aus", sagte Verdi-Sprecher Hans Sterr der Nachrichtenagentur dpa am Dienstagmorgen kurz nach Beginn der Streiks. Diese dürften die Bürger besonders bei Kinderbetreuungseinrichtungen, Müllabfuhr und anderen Dienstleistungen zu spüren bekommen. Der öffentliche Nahverkehr ist im Gegensatz zu anderen Bundesländern in Bayern nicht betroffen.
Verdi rechnet bayernweit mit rund 14 000 Streikteilnehmern. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt für die bundesweit rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen, mindestens aber ein Plus von 200 Euro im Monat.
Vorrangig sollen Kindergärten bestreikt werden, Arbeitsniederlegungen sind aber auch bei Stadtreinigung, Müllabfuhr sowie vielen Stadtwerken geplant. Die Gewerkschaft wollte außerdem Beschäftigte von Sparkassen, Krankenhäusern, Bundeswehr, Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken und Theatern zum Warnstreik aufrufen. Außerdem hat Verdi zu Demonstrationen in München und Nürnberg aufgerufen. Auf der Abschlusskundgebung in München soll der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske sprechen. dpa


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