Bayreuth/München
Tag des offenen Denkmals

Mehr Geld für Denkmalpflege gefordert

Vor dem Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag (9. September) hat Bayerns Generalkonservator Egon Greipl mehr Geld für den Denkmalschutz gefordert. Vor allem privaten Besitzern von Denkmälern müsse beim Erhalt finanziell unter die Arme gegriffen werden, teilte Greipl in München mit.
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Beim Tag des offenen Denkmals sind am Sonntag (09.09.2012) deutschlandweit 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten sowie Gärten und Parks geöffnet. Im Bild: das Festspielhaus in Bayreuth. Foto: dpa
Beim Tag des offenen Denkmals sind am Sonntag (09.09.2012) deutschlandweit 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten sowie Gärten und Parks geöffnet. Im Bild: das Festspielhaus in Bayreuth. Foto: dpa
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Vor allem in strukturschwachen Gebieten drohe ein Verlust von Denkmälern. "Es geht um das Gesicht Bayerns." Im Freistaat gebe es mehr als 165.000 Bau- und Bodendenkmäler. Von den 115.000 Baudenkmälern seien fast zwei Drittel in Privateigentum.

Am Sonntag erwartet das Landesamt für Denkmalpflege bayernweit etwa 300.000 Besucher. 900 Veranstaltungen sind geplant. Etliche historische Gebäude oder Parks öffnen ihre Pforten und bieten spezielle Programme an. Die zentrale Feier findet heuer in Bayreuth statt. In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals im Zeichen des Baustoffs Holz - und hier hat die oberfränkische Stadt mit dem Markgräflichen Opernhaus und dem Festspielhaus Richard Wagners gleich zwei Gebäude vorzuweisen, die ohne ihre wertvolle und aufwendige Holz-Innenverkleidung nicht denkbar wären.
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