Wie die Polizei mitteilte, kamen elf Verletzte in Krankenhäuser, vier von ihnen galten als schwerer verletzt. «Es handelte sich durchweg um Schnittverletzungen», sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Lkw-Fahrer rechts abbiegen wollen und die nachfolgende Straßenbahn zu spät gesehen. Sein Lastzug kam zwar noch zum Stehen, allerdings schon teils auf dem Gleisbett. «Dann ist die Straßenbahn vorbeigeschrammt an dem Lkw», schilderte der Sprecher, wobei die Fensterfront auf der linken Waggonseite gesplittert sei. Aufprallverletzungen oder Stürze in dem Waggon habe es nicht gegeben, «aber die Leute haben die Scherben abbekommen».

Der Verkehr war infolge des Unfalls und der Bergung auf der Strecke für mehrere Stunden gesperrt. Ein Gutachter nahm zudem das Unfallgeschehen auf. Der Sachschaden liege im sechsstelligen Bereich, sagte der Polizeisprecher, «Straßenbahnen sind teuer».