Die Staatsanwaltschaft wirft der 25-Jährigen aus Fürstenfeldbruck vor, im September 2011 einen Jungen im Haus ihrer Eltern zur Welt gebracht und anschließend erstickt zu haben. Das tote Baby habe sie in eine Plastiktüte gestopft und im Schrank verstaut.

Der Anklage zufolge hatte die Frau befürchtet, ihr Lebensgefährte werde sich von ihr trennen, falls er von der Schwangerschaft erfahre. Die Frau verheimlichte die Geburt auch ihren Eltern und den Ärzten, die sie wegen ihrer Blutungen behandelten. Erst bei einer lebensnotwendigen Operation in einer Klinik stellte sich heraus, dass die Frau ein Kind geboren hatte. dapd