München
Kleiderordnung

Bei Hitze darf in leichter Kleidung verhandelt werden

Sommerhitze bringt auch Richter und Anwälte ins Schwitzen. Die lange schwarze Robe ist da nicht gerade das angenehmste Kleidungsstück. Deshalb gilt: Wenn der Richter zustimmt, darf die Robe fallen.
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Bei 35 Grad nicht gerade das angenehmste Kleidungsstück: die schwarze Robe. Foto: Oliver Berg/dpa
Bei 35 Grad nicht gerade das angenehmste Kleidungsstück: die schwarze Robe. Foto: Oliver Berg/dpa
Wenn der Vorsitzende Richter die Robenpflicht aufhebe, dürften Justizpersonal und Anwälte darauf verzichten, erklärte sagt der Präsident des Bayerischen Anwaltverbands, Michael Dudek.. Gerade in Gerichtssälen ohne Klimaanlage werde "auch mal ein Auge zugedrückt".

Die Kleidung sollte zwar auch dann dem Verfahren angemessen sein, etwa mit Anzug und Hemd - Robe und Krawatte seien aber verzichtbar. Sollte ein Richter trotz tropischer Hitze auf die Robe bestehen, muss das wärmende Kleidungsstück allerdings getragen werden. "Dann ist das Sakko nach zwei Stunden eben durchgeschwitzt."
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