Wie das Statistik-Landesamt am Dienstag in München berichtete, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2011 um 1,9 Prozent. Der Freistaat liege damit vor den Ländern Niedersachsen und Baden-Württemberg, die auf jeweils ein Plus von 1,6 Prozent kommen.
Im Bundesdurchschnitt sei 2011 die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent gestiegen. Im Jahr zuvor lag Bayern beim Erwerbstätigen- Anstieg mit damals 0,9 Prozent noch an zweiter Stelle hinter Berlin. Nun fiel die Bundeshauptstadt mit einem Plus von 1,3 Prozent hinter mehrere Bundesländer zurück. Schlusslicht im Ländervergleich wurde 2011 erneut Mecklenburg-Vorpommern mit einem Rückgang von 0,8 Prozent der Erwerbstätigen - ein Minus wie im Vorjahr auch.
Die Beschäftigungszunahme sei in Bayern vor allem auf das Konto der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegangen, deren Anstieg mit 3 Prozent noch deutlicher ausfiel als der von den Erwerbstätigen insgesamt, berichtete die Behörde. Die sogenannte marginale Beschäftigung, also geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Ein-Euro-Jober, sei hingegen eher rückläufig. dpa