München
Banken

Bayerische Sparkassen wollen Filialen zusammenlegen

Die Sparkassen in Bayern planen unter dem Druck der Zinsflaute weitere Einschnitte in ihrem Filialnetz. "Kleinere Filialen werden mit größeren zusammengefasst werden müssen", kündigte Sparkassenpräsident Ulrich Netzer am Dienstag in München an.
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ARCHIV - Die Filiale einer Sparkasse in Sachsen-Anhalt, aufgenommen am 17.02.2014. Foto: Jens Wolf/dpa
ARCHIV - Die Filiale einer Sparkasse in Sachsen-Anhalt, aufgenommen am 17.02.2014. Foto: Jens Wolf/dpa
Noch seien die Sparkassen zwar gut unterwegs, müssten sich aber in Zukunft auf einen deutlichen Rückgang des Zinsüberschusses einstellen. "Es werden einige schwierige Jahre auf uns zukommen." Zudem wickelten immer mehr Kunden ihre Bankgeschäfte online ab. Derzeit haben die Sparkassen rund 2300 Geschäftsstellen in Bayern. Im vergangenen Jahr legten die Kundengelder bei den Sparkassen trotz der Zinsen nahe der Nulllinie um fast drei Prozent auf 146 Milliarden Euro zu.