Den Schmuggel von Kokain in Grillkohle soll ein 62 Jahre alter Mann aus dem Raum Augsburg nach dem Willen der Staatsanwaltschaft mit acht Jahren Haft büßen. Zusammen mit einem Komplizen soll der Mann versucht haben, rund 80 Kilo Rauschgift aus Paraguay über Hamburg in den Landkreis Augsburg zu schmuggeln. Von dort sollte das Kokain nach Spanien gebracht werden. Der Zoll hatte das Rauschgift im August vergangenen Jahres im Hamburger Hafen in einem Container mit Grillkohle entdeckt.

Für den Komplizen beantragte die Staatsanwaltschaft am Freitag vor dem Landgericht Hamburg wegen Beihilfe zwei Jahre Haft auf Bewährung. Die Verteidigung des 62-Jährigen sprach sich in ihrem Plädoyer für maximal vier Jahre Haft aus. Das Urteil sollte noch am Freitag verkündet werden.