München

Bayern-Präsident Hoeneß wegen Steuerhinterziehung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen Uli Hoeneß Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben.
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Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß steht am 20.07.2013 im Telekom-Cup Halbfinale: Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund in Mönchengladbach auf der Tribüne. Die Staatsanwaltschaft München hat gegen Uli Hoeneß Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München müsse nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Präsidenten des FC Bayern München entscheiden, teilte die Staatsanwaltschaft am 30.07.2013 m...
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß steht am 20.07.2013 im Telekom-Cup Halbfinale: Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund in Mönchengladbach auf der Tribüne. Die Staatsanwaltschaft München hat gegen Uli Hoeneß Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München müsse nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Präsidenten des FC Bayern München entscheiden, teilte die Staatsanwaltschaft am 30.07.2013 mit. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München müsse nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden, teilte die Justizpressestelle am Dienstag mit.

Der 61-jährige Präsident des FC Bayern München hatte sich im Januar selbst beim Finanzamt wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Er habe Einkünfte von einem Konto in der Schweiz verschwiegen, hatte er im Nachrichtenmagazin "Focus" erklärt.

Trotz der Steueraffäre blieb Uli Hoeneß bisher Aufsichtsratschef des FC Bayern. Sein Angebot, das Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen, lehnte der Aufsichtsrat ab.

Das Gericht teilte mit, die Staatsanwaltschaft habe ihre Ermittlungen am Montag abgeschlossen und am Dienstag Anklage erhoben. "Angesichts des Umfangs der Ermittlungsakten sowie der Tatsache, dass der Verteidigung zunächst eine Äußerungsfrist von einem Monat zugebilligt wurde, ist mit einer Entscheidung des Gerichts über die Eröffnung voraussichtlich nicht vor Ende September 2013 zu rechnen", erklärte Justizsprecherin Andrea Titz.

Vor der Entscheidung über die Eröffnung würden keine weiteren Einzelheiten zur Anklage mitgeteilt, zumal in Steuerstrafverfahren besondere Geheimhaltungspflichten gelten würden. dpa

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