Staus, Staus, Staus - viele Urlauber haben sich am langen Osterwochenende in Bayern in Geduld üben müssen. Vor allem an Gründonnerstag und Karfreitag gab es die berüchtigten Blechlawinen. Am Ostermontag kam es erneut zu Staus und stockendem Verkehr.

Am Gründonnerstag registrierte der ADAC gut 2900 Staus, die sich auf eine Länge von mehr als 6600 Kilometern summierten. Vor allem rund um die großen Städte mit ihren Ballungsräumen wurde es am Nachmittag und Abend eng. Der Feierabendverkehr und der Start in den Urlaub fielen dort zusammen, sagte eine ADAC-Sprecherin. "Es waren nicht nur Urlauber, sondern auch Pendler unterwegs."

Am Karfreitag füllten sich mittags die Straßen. Unter anderem die A8 München Richtung Salzburg, die A3 Frankfurt-Würzburg und die A7 zwischen Hamburg und Hannover waren stark betroffen. "Wir haben fast auf allen großen Urlaubsrouten Staus, aber meistens sind es kleinere von drei bis fünf Kilometern Länge", sagte die Sprecherin. Zusammengenommen gab es am Karfreitag rund 1100 Staus von insgesamt mehr als 2600 Kilometern Länge.

Damit gab es am Karfreitag aber rund 20 Prozent weniger Staus als im Vorjahr, während es am Gründonnerstag etwa 20 Prozent mehr waren als 2016 - viele Urlauber starteten also früher ins Osterwochenende. Am Samstag und Sonntag war es dann auch vergleichsweise ruhig auf den Straßen.

Auch am Ostermontag mussten sich Autofahrer auf Bayerns Fernstraßen in Geduld üben. Vor allem auf der Autobahn 8 Salzburg-München, der A9 München-Nürnberg und auf der A3 bei Würzburg kam es am Nachmittag wiederholt zu Staus und stockendem Verkehr, wie ein Sprecher des Verkehrslagenzentrums in Rosenheim mitteilte. "An den üblichen Ecken zwickt es ein bisschen", sagte der Sprecher. Die befürchteten massiven Störungen beim Oster-Rückreiseverkehr seien aber ausgeblieben.