In Norwegen ist Alkohol über die Feiertage in Restaurants, Kneipen und Hotels tabu. Von diesem Mittwoch (15. Dezember) an gilt für vier Wochen - also auch über Weihnachten und Neujahr - ein absolutes Ausschankverbot. Ziel ist es, soziale Zusammenkünfte zu verringern und damit letztlich der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus entgegenzuwirken. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) kündigte Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum kündigte am Dienstag weitere staatliche Unterstützung für Betriebe an, die von dem Verbot und weiteren Maßnahmen betroffen sind.

Das Ausschankverbot war am Montagabend von der Regierung beschlossen worden. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre machte auf einer Pressekonferenz in Oslo klar: "Es wird nicht erlaubt sein, Alkohol in Restaurants, Bars oder Hotels zu trinken." Hinzu kommen strengere Regeln für öffentliche Veranstaltungen, organisierte Freizeitaktivitäten und im Kulturleben.

Mindestens 1.176 Omikron-Infektionen - Sorge vor Omikron-Ausbreitung 

Verbunden ist die Verschärfung der Maßnahmen mit großen Sorgen vor der Omikron-Ausbreitung. Wie eine am Dienstag aktualisierte Auflistung des norwegischen Gesundheitsinstituts FHI zeigte, wurden in dem skandinavischen Land mit mehr als fünf Millionen Einwohnern inzwischen mindestens 1.176 Omikron-Infektionen nachgewiesen.

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