Verwirrung um die angebliche Flucht des Generalstabschefs der pro-westlichen syrischen Rebellengruppe FSA (Freie Syrische Armee), General Salim Idriss: Ein FSA-Sprecher dementierte am Donnerstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur dpa einen Bericht der US-Tageszeitung «Wall Street Journal», wonach sich Idriss am Sonntag über die Türkei in die katarische Hauptstadt Doha abgesetzt habe.

Der FSA-Generalstabschef sei geflohen, nachdem Milizionäre der rivalisierenden Islamischen Front sein Hauptquartier im syrischen Grenzort Bab al-Hawa an der Grenze zur Türkei gestürmt hätten, schrieb das Blatt in seiner Online-Ausgabe in der Nacht zum Donnerstag. Die Zeitung berief sich auf namentlich nicht genannte US-Offizielle. Die USA seien über die Entwicklung «schockiert».