Ein Verbot derartiger Verkäufe an die Regierung in Teheran bleibt aber bestehen. US-Firmen und Personen sei es nunmehr gestattet, «das iranische Volk mit sichereren, moderneren persönlichen Ausrüstungen auszustatten, um miteinander und mit der Welt draußen zu kommunizieren», teilte das Finanzministerium mit. Das Teheraner Regime versuche, das eigene Volk zum Schweigen zu bringen, indem es die Kommunikation untereinander und nach außen unterbinde. Die USA würden weiterhin alles tun, um den Menschen im Iran zu helfen, ihre Grundrechte auszuüben - so das Recht auf Meinungsfreiheit.

Die Lockerung der Bestimmungen erleichtert Iranern den Zugang zu Smartphones, Satellitentelefonen, Satellitenschüsseln und Computersoftware zum Schutz gegen Hacker und Spionage-Software.

Zugleich verkündete das Finanzministerium Sanktionen gegen eine Reihe von iranischen Einrichtungen und Einzelpersonen im Iran, die nach US-Erkenntnissen an Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind. Etwaige Vermögen in den USA werden eingefroren, und US-Firmen und Privatleute dürfen keine Geschäfte mit ihnen betreiben. Zu den Betroffenen gehört ein Ausschuss im Iran, der festlegt, was zensiert wird.