In der Provinzhauptstadt Ramadi gerieten die Terroristen unter Druck. Weite Teile der Nachbarstadt Falludscha wurden jedoch weiterhin von Kämpfern der Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) beherrscht. Im Osten der Stadt verhinderten Stammeskämpfer das Vordringen der Armee ins Stadtzentrum.

Die USA zeigten sich alarmiert. Außenminister John Kerry machte am Sonntag aber deutlich, dass Regierungschef Nuri al-Maliki nicht auf direkte Truppenhilfe der USA bei der Vertreibung der Terroristen rechnen kann. Kerry sagte vor Journalisten in Jerusalem, Washington sei zwar sehr besorgt über die aktuelle Entwicklung in Al-Anbar. Er betonte jedoch gleichzeitig: «Dieser Kampf ist Sache der Iraker.»