Er hoffe, dass es noch in diesem Jahr eine Einigung geben werde, sagte der syrische Vizeregierungschef Kadri Dschamil am Montag nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Allerdings sei es noch zu früh, Zahlen zu nennen, sagte Dschamil der Agentur Interfax zufolge.

Der Minister kündigte zudem an, dass sowohl die Führung um Machthaber Baschar al-Assad als auch die regierungsnahe Opposition an der geplanten Friedenskonferenz in Genf teilnehmen würden. Russische Rüstungslieferungen seien nicht besprochen worden, sagte Dschamil. Allerdings werde Moskau alle bereits geschlossenen Verträge wie etwa über moderne S-300-Flugabwehrsysteme erfüllen.

Lawrow bedauerte, dass die übrigen syrischen Oppositionsgruppen nicht in Genf dabei sein wollten. Gemeinsam mit Dschamil forderte er erneut mit Nachdruck eine Teilnahme des Irans, der das Assad-Regime stark unterstützt, bei der Konferenz. Allerdings gibt es noch immer keinen Termin für das von Russland und den USA vorgeschlagene Treffen.