Was das Coronavirus angeht, sind die USA derzeit das Land mit den höchsten Infektionszahlen. Auch dort herrscht eine flächendeckende Maskenpflicht. 

Als eine Kundin eine Starbucks-Filiale zuletzt ohne Mundschutz betreten hat, reagierte ein junger Mann vorbildlich und bat die Dame einen Mund-Nasen-Schutz aufzuziehen. Statt mit Einsicht reagierte die Frau gereizt und wurde so wütend, dass sie schlussendlich aus dem Laden stürmte. "Ich dachte, damit sei es vorbei", so Lenin Gutierrez in einem Video auf seiner Facebook-Seite.

Spendenaktion: Barista erhält 100.000 Euro Trinkgeld

Was dann geschah, konnte der junge Barista und Starbucks-Mitarbeiter nicht im geringsten ahnen. Die erzürnte Kundin hielt es für nötig, auf Facebook Dampf abzulassen und veröffentlichte einen Post mit einem Foto von Lenin Gutierrez.

Dazu schrieb sie: "Triff Lenen von Starbucks, der sich weigerte, mich zu bedienen, weil ich keine Maske trage. Nächstes Mal werde ich auf die Polizei warten und eine medizinische Ausnahmebescheinigung mitbringen."

Gegenüber CNN erzählt Gutierrez, er habe sich erschrocken, als er erkannte, dass er auf dem Foto zu sehen war. Doch nach einem Blick in die Kommentare war schnell klar, dass sich die Internetnutzer hinter dem Starbucks-Mitarbeiter stehen und nicht hinter der erzürnten Kundin. 

Einer der Gutierrez-Unterstützer startete schließlich eine Spendenaktion. Bis zum Mittwoch (Stand: 1. Juni 2020) sind bereits mehr als 100.000 Euro gespendet worden.

Guiterrez ist von den Spenden überwältigt. Vor der Corona-Pandemie habe er Kindern Tanzunterricht gegeben.  "Das ist das, was ich wirklich machen will: Anderen Menschen zu zeigen, wie man tanzt und wie sehr ich es liebe, zu tanzen."

Die Spende habe seinen Traum ein Stück näher gebracht, so Gutierrez.

aa