Im Schweizer Ort Olten im Kanton Solothurn hat "Lindt" eines seiner Werke zur Herstellung der berühmten Schweizer Schokolade. Dort haben sich nun Szenen abgespielt, die mehr an den Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" erinnern. Am Freitag (14. August 2020) regnete es plötzlich Schokolade vom Himmel. 

Was mehr nach Kindheitstraum klingt, wurde in diesem Schweizer Ort zur Realität. Schuld an diesem wahr gewordenen Traum war aber keine Märchenfigur, sondern schlicht eine Störung im Werk von "Lindt". Bei dem weltberühmten Hersteller war die Kühlbelüftung in einer Röstung der Kakaobohnen defekt. 

Kakao-Schicht auf Auto entdeckt

Dadurch wurden "kleine Partikel von gerösteten, zerkleinerten Kakaobohnenstücken" hinausgeschleudert. Das teilte die Unternehmenssprecherin von Lindt am Mittwoch (19. August 2020) gegenüber dem Münchner Merkur  mit. Der Wind verteilte die sogenannten "Kakao-Nibs" und trug sie auf den angrenzenden Parkplatz. Ein Autofahrer entdeckte auf seinem Auto eine feine Kakaoschicht und wandte sich daraufhin  an das Oltner Tageblatt.

Die Schokolade dürfte nur leider nicht besonders lecker gewesen sein. Nicht nur, weil sie auf Autos, Straßen und Hausdächern lag, sondern da sie noch nicht fertig verarbeitet. Trotzdem wünschten sich viele Twitter-Nutzer dort gewesen zu sein, um das Spektakel mit ansehen zu können.

Aktuell werde mit Hochdruck an der Reparatur der kaputten Anlage gearbeitet. Die "Lindt"-Sprecherin betonte aber, dass die Kakao-Partikel für Mensch und Umwelt "völlig ungefährlich" seien. Zudem versicherte sie, dass das Unternehmen selbstverständlich für die Reinigung aufkomme. Der Fahrer habe sich aber noch nicht gemeldet.

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tl