Der FC Snamja Truda, Drittligist in Russland, trainiert wie gewöhnlich. Plötzlich zieht ein Unwetter auf und Blitze sind am Himmel zu sehen. Während sich die Feldspieler auf der Seite des Trainingsplatzes aufwärmen, läuft Torhüter Iwan Saborowskij durch seinen Strafraum. Der 16-Jährige will den Ball lässig ins Tor schießen: Im Moment seines Schusses wird er vom Blitz getroffen. 

Plötzlich schießen 100.000 Volt durch seinen Körper. Der Verein alarmiert sofort den Rettungsdienst. Saborowskij wird in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und ins künstliche Koma versetzt. Laut aktuellem Stand schwebt der 16-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr, erlitt jedoch schwerste Verletzungen. "Er hatte wohl einen Atemstillstand", sagte Igor Majorow, Generaldirektor des Vereins in einer Mitteilung. 

Blitzeinschlag in Russland: 16-Jähriger überlebt

"Wir hatten heute in einer Trainingseinheit einen Unfall. Unser junger Torhüter Iwan Saborowskij wurde vom Blitz getroffen, er befindet sich nun auf der Intensivstation. Hoffentlich wird bei ihm wieder alles gut", ließ der Verein verlauten. 

Generell besteht bei Blitzeinschlägen Lebensgefahr, nicht nur, falls sie einen Menschen direkt treffen, sondern auch falls sie lediglich in der Nähe einschlagen. Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden, ist sehr gering. 

Der Blitzeinschlag in Russland ereignete sich bereits am 4. Juli 2020. 

Zuletzt hat eine Gewitterzelle über Mittelfranken gewütet: Blitze, Donner- und Regenwolken entluden sich innerhalb von Minuten. 

tu

Vorschaubild: © Marcel Kusch (dpa)