Seit Tagen gibt es im Großraum der Hauptstadt Damaskus heftige Kämpfe. Dort versucht das syrische Regime mit massiven Militäroperationen den Vormarsch der Rebellen zu stoppen.

Die Nato hatte am Freitag mit konkreten Vorbereitungen für die Aufstellung von «Patriot»-Luftabwehrraketen im türkischen Grenzgebiet zu Syrien begonnen. Daran ist auch die Bundeswehr mit zwei Staffeln beteiligt. Die «Patriots» sollen den Nato-Partner Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien schützen.

An diesem Sonntag sollen die deutschen «Patriot»-Raketen zur Verschiffung in die Türkei nach Lübeck-Travemünde transportiert werden. Sie sollen in Kahramanmaras in Südanatolien stationiert werden, etwa 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt. Die meisten der 170 Soldaten des deutschen Geschwaders sollen erst später in die Türkei fliegen. Anfang Februar soll die Einheit einsatzbereit sein.