Die schwere Erkrankung des 94-jährigen Mandela wirft einen Schatten auf die gesamte einwöchige Afrikareise des US-Präsidenten. Obama und Zuma betonten nach ihrem Gespräch, Handel und Investitionen müssten verstärkt werden. Nur so könne ein Wirtschaftsboom des Kontinents gefördert werden.

Zuma sagte, Mandelas Zustand sei «kritisch, aber stabil». Es wachse die Hoffnung, dass es dem ehemaligen Präsidenten und Anti-Apartheid-Kämpfer bald bessergehe. Er hoffe wie alle Südafrikaner, dass der Patient bald aus dem Krankenhaus entlassen werden könne. Mandela liegt seit drei Wochen in einer Klinik in Pretoria, er leidet an einer schweren Lungeninfektion.

Das Treffen Obamas mit der Mandela-Familie soll eine knappe halbe Stunde gedauert haben. Nach Angaben des Weißen Hauses nahmen zwei Kinder und sechs Enkelkinder Mandelas teil, nicht aber seine Ehefrau Graça Machel. Er hoffe, dass Mandela durch das Zusammensein mit seinen Angehörigen im Krankenhaus Frieden finde, sagte Obama den Angaben zufolge. Obamas Ehefrau Michelle war mit dabei.