Auch ein gemeinsames Abendessen sei geplant. Die Begegnung solle dazu dienen, die enge Partnerschaft beider Länder zu untermauern.

Zwischen den Verbündeten in Riad und Washington kam es laut Experten in letzter Zeit bei mehreren Themen zu Irritationen. Uneinigkeit gebe es etwa in der Haltung zu Syrien, wegen der Atomverhandlungen des Westens mit dem Iran oder bei Menschenrechtsfragen in dem arabischen Land.

Wegen des Abzugs der US-Truppen erst aus dem Irak und nun aus Afghanistan stellen sich zudem neue Fragen in der militärischen Zusammenarbeit in der Region. Erwartet wird, dass beide Staatsführer strittige Punkte aus diplomatischen Gründen nur hinter verschlossenen Türen ansprechen und nicht öffentlich kommentieren werden. Schon am Vorabend von Obamas Ankunft waren die Sicherheitsvorkehrungen in Riad deutlich verschärft worden.