Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf derzeitige und frühere Berater von Präsident Hamid Karsai. Beweise dafür, dass Karsai sich persönlich bereichert habe, gebe es nicht. Mit den regelmäßigen Zahlungen habe sich die CIA Einfluss in der Regierung in Kabul sichern wollen. Es gebe aber wenig Anzeichen dafür, dass dies auch gelungen sei.

Karsai bestätigte in einer am Montag versandten Mitteilung seines Büros lediglich, dass die US-Regierung in den vergangenen zehn Jahren «in kleinem Maßstab» Geld gezahlt habe. Die Mittel dienten zu «operationellen und Gesundheitszwecken» sowie dafür, «Miete für die Häuser zu bezahlen». Genauere Angaben machte Karsai nicht. Weiter hieß es: «Diese Hilfen sind sehr nützlich und wir sind dankbar.»