Die feindseligen Kräfte würden «irren», wenn sie glaubten, Nordkorea würde den Start absagen. Satellitenstarts für die wissenschaftliche Erforschung des Weltalls dürften nicht länger ein Monopol einiger weniger Länder sein.

Die drei Länder bezweifeln, dass Nordkorea mit dem Vorhaben zivile Absichten verfolgt. Vielmehr sehen sie darin einen verdeckten Test einer militärischen Rakete mit großer Reichweite und einen Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, die dem Land Raketenstarts unter Anwendung der «Technologie für ballistische Raketen» verbieten würden.

Nordkorea hatte am Freitag angekündigt, dass eine Trägerrakete mit dem Erdbeobachtungssatelliten Kwangmyongsong-3 zwischen dem 12. und 16. April von einer Startrampe in der westlichen Provinz Nord-Pyongan aus in All geschossen werden soll. Mit dem Start solle der 100. Geburtstag des früheren Staatschefs Kim Il Sung im April gefeiert werden. Der als Staatsgründer verehrte Diktator starb 1994.