«Wir wollen, dass den Ausländern in Südkorea im Falle eines Kriegs nichts passiert», hieß es am Dienstag in einer Erklärung des kommunistischen Regimes in Pjöngjang. Nordkorea lässt inzwischen auch keine Arbeiter aus dem eigenen Land mehr in den gemeinsam mit Südkorea betriebenen Industriepark in Kaesong - das erste Mal seit der Eröffnung des grenznahen Komplexes 2004. Die Produktion steht dort still.

Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea droht nach Ansicht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon außer Kontrolle zu geraten. «Das derzeitige Maß an Spannungen ist sehr gefährlich. Ein kleiner Vorfall, ausgelöst durch eine Fehleinschätzung, könnte eine Situation schaffen, die nicht mehr kontrollierbar ist», sagte der Südkoreaner Ban am Dienstag in Rom.