Den Haag
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Nach Alkohol-Fahrt: Beamtin bricht in Labor ein und verdünnt eigene Blutproben

In Den Haag in den Niederlanden versuchte eine Beamtin mit allen Mitteln ihr geheimes Alkoholproblem zu verheimlichen - vergebens.
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Weil sie nicht wollte, dass man von ihrem Alkoholproblem erfährt: 39-Jährige bricht in Labor ein und verdünnt ihre Blutproben.  Symbolbild: klausHausmann/pixabay
Weil sie nicht wollte, dass man von ihrem Alkoholproblem erfährt: 39-Jährige bricht in Labor ein und verdünnt ihre Blutproben. Symbolbild: klausHausmann/pixabay

Nach zwei Alkoholfahrten hat eine ertappte Beamtin des zentralen Justizlabors der Niederlande die eigenen Blutproben heimlich mit Wasser verdünnt. "Ich wollte nicht, das jemand von meinen Alkoholproblemen erfährt", sagte die 39-Jährige am Dienstag vor Gericht in Den Haag, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die von einer Polizeistreife gestoppte Frau, bei der ein Atemalkoholtest jeweils sehr hohe Werte ergab, war später am Wochenende in das Labor gegangen, hatte die eigene Blutprobe herausgesucht und diese mit Wasser verdünnt.

Die Beschäftigte flog trotzdem auf, weil in dem Strafverfahren wegen Alkohols am Steuer die hohen Werte vom Pusten für Nachfragen sorgten, die Blutprobe wegen des zugefügten Wassers zu schwer war und außerdem eine zusätzliche Probe existierte, die die Frau nicht gefunden und verdünnt hatte. Die Staatsanwaltschaft forderte zwölf Monate Haft, vier davon auf Bewährung, wegen der Manipulationen, die auch der Reputation des Niederländischen Forensischen Instituts (NFI) geschadet hätten. Ihren Job bei dem Institut, wo sie elf Jahre gearbeitet hatte, ist die Frau auch los.

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