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Pornosammlung und Sexspielzeuge weggeschmissen: Mann (40) verklagt eigene Eltern

Ein 40-Jähriger verklagt seine Eltern auf Schadensersatz. Seine Eltern haben seine Porno- und Sexspielzeugsammlung weggeworfen. Nun pocht er auf Schadensersatz.
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Der Vater bestätigte seinem Sohn mittlerweile per Mail, dass er die Sammlung weggeschmisse habe, weil er sich Sorgen um seinen "gesundheitlichen Zustand" gemacht habe. Symbolbild: Raymond Rasmusson/unsplash.com
Der Vater bestätigte seinem Sohn mittlerweile per Mail, dass er die Sammlung weggeschmisse habe, weil er sich Sorgen um seinen "gesundheitlichen Zustand" gemacht habe. Symbolbild: Raymond Rasmusson/unsplash.com

Mann verklagt Eltern, weil die seine Pornosammlung weggeschmissen haben: Im US-Bundesstaat Michigan verklagt ein 40-Jähriger seine Eltern. Der Grund: Er wirft ihnen vor, seine Pornosammlung und Sexspielzeuge weggeworfen zu haben. Laut der US-Agentur AP gibt er an, dass die Sammlung rund 29.000 US-Dollar wert gewesen sein soll. Er verklagt seine Eltern deshalb auf 87.000 US-Dollar Schadensersatz. Das US-Medium abc13News machte den Fall öffentlich.

Pornosammlung und Sexspielzeuge: Mann trauert um seine Sachen

Der Mann aus Indiana zog 2016 zu seinen Eltern, nachdem er eine Scheidung hinter sich hatte. Zehn Monate lang wohnte er mit seinen Eltern unter einem Dach, ehe er wieder in eine eigene Bleibe zog. Dort angekommen, bemerkte er, dass etwas fehlte: Seine Porno- und Sexspielzeugsammlung.

AP bezieht sich aus Aussagen der Gerichtsakten, wonach die Eltern ihrem Sohn per E-Mail bestätigten haben, dass sie die Sammlung entsorgt hätten. Der Vater argumentierte mit Sorge um das "gesundheitliche Wohl" seines Sohnes. Demnach hätte er dasselbe getan, wenn er ein "Kilo Kokain" gefunden hätte. Der 40-Jährige flog wohl als junger Mann von der Schule, als er Mitschülern Pornos verkaufte.

USA: 40-Jährige mit Zivilklage gegen eigene Eltern

Daraufhin ging der 40-Jährige zur örtlichen Polizei und beschwerte sich. Später entschied er sich für eine Zivilklage gegen seine Eltern, da die Staatsanwaltschaft eine Klage zunächst abgelehnt hatte. Seine Eltern hätten rachsüchtig gehandelt, wirft er seiner Mutter und seinem Vater vor. Mittlerweile hat der Mann eine Liste der zerstörten Sachen im Internet veröffentlicht und hofft auf etwaige Exemplare, die er in seiner Sammlung hatte. Die Sammlung enthielt den Berichten zu folge Filme, die in Studios produziert wurden, die mittlerweile seit 20 Jahren geschlossen sind.

Es bleibt abzuwarten, wie der Prozess zivilrechtlich ausgeht.

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tu