«Wir glauben, dass Boykotte nicht die Antwort sein können, um den Friedensprozess voranzubringen.» Dies gehe nur auf dem Verhandlungsweg.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnte, ein Warenboykott etwa würde die Friedenschancen mindern und auch 30 000 in israelischen Siedlungen beschäftigte Palästinenser treffen.

Einen Boykott Israels als Reaktion auf die Besatzungs- und Siedlungspolitik fordert vor allem die palästinensische Bewegung für Boykott, Deinvestitionen und Sanktionen (BDS), die weltweit Unterstützer, aber auch Kritiker gefunden hat. In Israel wird befürchtet, dass sich Staaten, aber auch Verbraucher, Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungsinstitutionen dem anschließen könnten.