Der im April zum «Obersten Führer» des kommunistischen Landes ernannte Kim habe 5,6 Millionen Stimmen erhalten, teilte das «Time»-Magazin auf seiner Webseite mit. Das Ergebnis sei größtenteils auf Kampagnen verschiedener Hacker-Gruppen zurückzuführen, die Kim mit speziellen Klick-Programmen nach vorne gebracht hätten.

Auf die vordersten zehn Plätze schafften es unter anderem der US-Komiker Jon Stewart, die US-Turnerin und olympische Goldmedaillengewinnerin Gabby Douglas und der ägyptische Präsident Mohammed Mursi.

Bei der Internet-Abstimmung handele es sich nicht um die alljährliche Wahl zur «Person des Jahres» des «Time»-Magazins selbst, betonten die Herausgeber. Darüber entschieden die Redakteure der Zeitschrift. Das Ergebnis werde am 19. Dezember verkündet. Der Gewinner - bei dem es sich auch um eine Sache oder eine Gruppe von Menschen handeln kann - wird dann auf dem Titelbild des Magazins veröffentlicht. Im vergangenen Jahr waren «die Protestler» zur Person des Jahres bestimmt worden.