«Die gesamte Welt sollte diese Schandtat nicht nur verdammen, sondern alles nur Mögliche tun, um Nigeria in den nächsten Tagen zu helfen», sagte Kerry am Donnerstag in Washington. Mitglieder eines US-Teams würden derzeit in Nigeria eintreffen, fügte er hinzu.

Die USA würden alles tun, damit die verschleppten entführten Mädchen wieder zu ihren Familien zurück können. «Wir tun zugleich alles Mögliche, um der Gefahr von Boko Haram zu begegnen», sagte er mit Blick auf die islamistische Terrorgruppe, die hinter der Entführung in dem afrikanischen Land steckt. Dem US-Team gehören nach offiziellen Angaben unter anderem Spezialisten der Bundespolizei FBI und des Militärs an.

Neben den USA und Großbritannien boten bereits weitere Länder der Regierung in Nigeria Hilfe an, darunter Frankreich, China und Kanada. Mehr als 200 Mädchen waren vor über drei Wochen aus einer Schule im nördlichen Bundesstaat Borno verschleppt worden. Trotz intensiver Suche fehlt von ihnen jede Spur. Zu der Tat hat sich Boko Haram bekannt.