1900 Menschen wurden nach unbestätigten Angaben von Menschenrechtlern während der Genfer Gespräche in Syrien getötet. Die Kluft zwischen der Regierung in Damaskus und der Opposition sei weiterhin sehr groß, räumte UN-Vermittler Lakhdar Brahimi bei seiner abschließenden Pressekonferenz ein.

Jedoch sollen die Gespräche nach Möglichkeit am 10. Februar wieder aufgenommen werden. Die Vertreter der Opposition hätten sich dazu bereiterklärt. Auch die Delegation von Präsident Baschar al-Assad habe Zustimmung signalisiert.

Syriens Außenminister Walid al-Muallem dämpfte die Zuversicht jedoch. Die Entscheidung liege beim Präsidenten Baschar al-Assad, dem die Delegation zunächst über den Verlauf der Genfer Gespräche berichten müsse.