Die Bundesregierung will ihre Hilfen zur Versorgung der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern verstärken. Bei einem Kurzbesuch im Libanon sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) zusätzliche knapp 15 Millionen Euro an Unterstützung zu.

Im Internet meldete sich noch eine weitere Rebellengruppe zu Wort: Sie drohte zwei christlichen Ortschaften in der Unruheprovinz Hama. In dem Video sind sieben bewaffnete Männer zu sehen, die schwarze Stirnbänder mit dem islamischen Glaubensbekenntnis tragen. Aus deren Mitte verliest ein bärtiger Mann eine Warnung an die Christen. Sollten sie Assad-Kämpfer nicht ausliefern, würden sie angegriffen.

Die Notlage der Menschen in Syrien wird durch Winter und Kälte verschärft. «Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind in Syrien unzählige Familien auf der Flucht», erklärte Wilfried Vyslozil von den SOS-Kinderdörfern. «Vor allem die Kinder leiden schrecklich. Wir müssen jetzt handeln, um sie durch den Winter zu bringen.»