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Romans-sur-Isère
Terror

"Im Land der Ungläubigen": Zwei Tote bei mutmaßlichem Anschlag in Frankreich

Mit einem Messer soll ein 33-Jähriger in Südfrankreich zwei Menschen getötet und mehrere verletzt haben. Die Polizei geht von einem terroristischen Hintergrund aus.
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Nach Messerangriff in Südostfrankreich
04.04.2020, Frankreich, Romans-Sur-Isere: Einsatzkräfte der Spurensicherung ermitteln am Tatort nachdem ein Mann mehrere Personen mit einem Messer angegriffen hat. Nach der Messerattacke mit mindestens zwei Toten im Zentrum der Stadt Romans-sur-Isère im Südosten Frankreichs sind die Motive des Angreifers weiter unklar. Foto: Uncredited/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Uncredited (AP)

Nach einem tödlichen Messerangriff am Samstag im Zentrum der Stadt Romans-sur-Isère im Südosten Frankreichs hat die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Wie die Behörde mitteilte, werde nun wegen Mordes und versuchten Mordes im Zusammenhang mit einer kriminellen, terroristischen Vereinigung ermittelt.

"Im Land der Ungläubigen"

Bei dem Angriff am Samstag wurden zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt, zwei von ihnen schwer. 

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich nach Angaben der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft um einen Mann sudanesischer Abstammung handeln, der 1987 geboren wurde.

Bei der Hausdurchsuchung seien Dokumente mit religiösem Inhalt gefunden worden, in dem sich der Mann unter anderem darüber beschwert, dass er in einem Land der Ungläubigen lebe. Der Mann war der Polizei bisher nicht bekannt.