Erfolge verbuchten Konservative und die rechtsextreme Front National. Der Wahlausgang könnte mit Blick auf die Europawahl im Mai einen Umbau in der Regierung Hollandes nach sich ziehen. Der Staatschef hat Konsequenzen angekündigt. Erwartet wird eine Kabinettsumbildung.

Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem nannte das Ergebnis «enttäuschend». Jean-François Copé, Chef der konservativen UMP, sprach angesichts der Erfolge seiner Partei von einer «Welle», die das Land erfasst habe. FN-Chefin Marine Le Pen sieht eine «neue Etappe» für ihre Partei erreicht.

Die Rechtsextremen können nach ersten Berechnungen künftig in Béziers und Fréjus den Bürgermeister stellen. In Forbach scheiterte der FN-Kandidat dagegen.

Allerdings konnten die Linken auch wichtige Prestigeduelle gewinnen. So schlug die sozialistische Kandidatin Cécile Helle in Avignon ihren FN-Herausforderer. In Lille sicherte sich die frühere Parteichefin Martine Aubry die Mehrheit.