Zehntausende Demonstranten waren in der Hauptstadt unterwegs.

20 000 Polizisten erhielten Verstärkung von rund 1000 Soldaten. Regierungschefin Yingluck Shinawatra wurde nach Medienberichten an einem unbekannten Ort in Sicherheit gebracht.

Am Samstagabend stießen erstmals rivalisierende Demonstranten aufeinander. Dabei kamen vier Menschen um, wie ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sagte. Die Regierung forderte ihre Anhänger auf, in die Provinzen zurückzukehren, um die Lage zu entschärfen.

Die Regierungsgegner scheiterten mit dem Versuch, die Machtzentrale der Regierung zu stürmen. Sie rissen einige Betonbarrieren ein, konnten die eilig aufgebauten Stacheldrahtsperren im Tränengasnebel aber nicht überwinden. An anderer Stelle besetzten Demonstranten das Gelände eines staatlichen Fernsehsenders.