Die Staats- und Regierungschefs der G20 vereinbarten bei ihrem Gipfel in St. Petersburg, im Jahr 2015 mit dem automatischen Informationsaustausch untereinander zu beginnen und so Steuerbetrug zu bekämpfen.

Global agierende Unternehmen wie die US-Konzerne Apple, Amazon, Google oder Starbucks erzielen hohe Gewinne, zahlen dank legaler Tricks aber wenig Steuern. Im Rahmen «aggressiver Steuergestaltung» verschieben sie über verschachtelte Firmenkonstrukte Gewinne hin und her. Verlagert werden Patente, Markenrechte, Lizenzgebühren oder Darlehenszinsen in Tochterfirmen in einer Steueroase. Dafür zahlen die Konzerne und drücken so den zuversteuernden Gewinn. Im Niedrigsteuerland wiederum fallen wenig Abgaben an.