Ein offenbar nicht ausreichend befestigter Gullydeckel hat vor dem Formel-1-Rennen in Baku zum vorzeitigen des ersten freien Trainings geführt. Gut zehn Minuten nach Beginn der Session am Freitag in Aserbaidschan fuhr der Brite George Russell über einen Gullydeckel, dieser wurde von seinem Williams angesaugt und zerstörte den Unterboden des Autos völlig. Das vermeldet die deutsche Presseagentur (dpa).

Teile des Boliden flogen auf einer langen Gerade des Stadtkurses am Kaspischen Meer dabei gefährlich durch die Luft. Offenbar hatte der Ferrari von Charles Leclerc zuvor die Abdeckung von der Straße gelöst. Das war auf TV-Aufnahmen zu sehen.

Auto von Williams-Pilot George Russell zerstört - Alle Autos müssen zurück in die Box

Der 21 Jahre alte Russell musste sein Auto anschließend abstellen, während versucht wurde, die Strecke möglichst schnell wieder in Ordnung zu bringen. Dieser Versuch scheiterte jedoch, und die Verantwortlichen entschieden sich stattdessen zu einer gründlichen Prüfung der Strecke. Alle anderen Fahrer mussten während der Reparaturarbeiten sofort zurück an die Box. Der zerstörte Williams von Russell wurde auf einem Lkw zurück zum Team gebracht.

Leclerc und der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hatten für Ferrari zuvor die einzigen, allerdings wenig aussagekräftigen Runden in Baku gedreht. Alle anderen Piloten blieben zum Auftakt vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag ohne gezeitete Runden.

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Auch McLaren-Fahrer Lando Norris hatte gut lachen und twitterte ein Video, indem ein Ordner versuchte das Problem mit Hand und Fuß zu lösen. Leider vergeblich...

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