In den arabischen Ländern richtet sich das Datum des ersten und letzten Fastentages nach dem Neumond. In einigen anderen islamischen Ländern bestimmt man diese Daten vorab nach astronomischen Berechnungen.

Fromme Muslime verzichten im Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke. Auch Rauchen und Sex sind in dieser Zeit verboten. Bei Sonnenuntergang versammelt sich meist die ganze Familie zum Mahl des Fastenbrechens (Iftar). Der Beginn des Ramadans verschiebt sich jedes Jahr um etwa zwei Wochen.

In diesem Jahr ist es besonders für Muslime auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika schwierig, das Fastengebot einzuhalten, weil die Tage im Sommer lang und heiß sind. In den arabischen Golfstaaten gelten im Ramadan verkürzte Arbeitszeiten.