Berlin
Umfangreiche Lockerungen

Endlich Urlaub 2021: Bundesregierung hebt Reisewarnung auf und streicht Risikogebiete

Die Liste der Corona-Risikogebiete wird immer kürzer. Einige beliebte Urlaubsgebiete können bald wieder besucht werden. Zudem hob die Bundesregierung nach über einem Jahr die generelle Reisewarnung für touristische Reisen auf.
 
Coronavirus-Urlaub
Endlich gibt es weitreichende Lockerungen: Urlaub 2021 ist nun wieder leichter möglich - trotz Pandemie. Foto: Stefan Fluck/Unsplash.com
  • Wegen niedriger Inzidenz: RKI streicht weitere Länder und Inseln von Risikoliste
  • Außerdem: Generelle Reisewarnung wurde gestrichen
  • Testpflicht bei Einreise gilt trotzdem

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag (13. Juni 2021) ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag (11. Juni 2021) mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Außerdem hebt die Bundesregierung nach mehr als einem Jahr die generelle Reisewarnung für touristische Reisen in Corona-Risikogebiete ab 1. Juli auf. "Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für das Reisen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag (11. Juni 2021) zu diesem Schritt.

RKI streicht noch weitere Länder und Inseln von der Liste

Auch die Urlaubsinseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zwölf weitere Länder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika werden von der Risikoliste gestrichen, darunter die USA und Kanada. In diesen beiden Ländern gilt aber nach wie vor eine Einreisesperre für Deutsche, die nicht dort leben.

Außerdem sind folgende Staaten ab Sonntag keine Risikogebiete mehr: Armenien, Aserbaidschan, Bosnien, Kosovo, Libanon, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und die Ukraine. Hinzu kommen zwei Regionen in Norwegen.

Für alle diese Länder und Regionen entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts. In einer Woche beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien.

Trotzdem an Testpflicht bei Einreise denken

Für die meisten österreichischen Bundesländer war die Einstufung als Risikogebiet bereits vor einer Woche aufgehoben worden. Ab Sonntag gilt das auch für die noch ausstehenden Länder Tirol und Vorarlberg. Wer aus Deutschland nach Österreich einreist, muss allerdings auch weiterhin einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können.

Davon ausgenommen ist, wer eine Impfung nachweisen kann oder bereits an Corona erkrankt und genesen ist.

In Kroatien sind ab Sonntag nur noch zwei Regionen im Landesinneren auf der Risikoliste, alle Urlaubsgebiete an der Adria-Küste sind "risikofrei". In Griechenland werden die Peloponnes und die Inseln der nördlichen Ägäis - dazu zählen unter anderen Lesbos und Samos - von der Risikoliste gestrichen.

Vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet

Gelockert werden die Einreisebeschränkungen auch für Georgien, Katar und Mexiko. Diese drei Länder werden vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet zurückgestuft. Damit entfällt die generelle Quarantänepflicht von fünf bis zehn Tagen bei Einreise nach Deutschland. Wer einen negativen Test vorweisen kann, muss sich nicht mehr selbst isolieren.

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Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50.

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