Sollten sich die Prognosen bestätigen, wäre Correa im ersten Durchgang ohne Stichwahl bestätigt.

Vizepräsident Lenin Moreno rief seine Mitbürger am Wahltag zur Stimmabgabe auf. «Die Wahlurne ist das schönste Möbelstück der Demokratie, gebraucht es!», erklärte er am Sonntagmorgen (Ortszeit) vor der Öffnung der 3007 Wahllokale für die rund 11,6 Millionen Wahlberechtigten. Trotz der in Ecuador gültigen Wahlpflicht geben in dem Anden-Land traditionell nur rund 75 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab.

Der 49-jährige Correa ging am frühen Morgen in einer Schule im Norden Quitos wählen. «Der Bürger hat seine Zukunft in den eigenen Händen, dies ist das Schöne an der Demokratie», erklärte er nach der Stimmabgabe.

In dem südamerikanischen Land werden außerdem die 137 Mitglieder der Nationalversammlung sowie fünf Abgeordnete für das Anden-Parlament gewählt. Laut Wahlprognosen darf die Regierungspartei «Alianza País» mit rund 40 Prozent der Parlamentssitze rechnen.

Die Wahllokale sollten um 23.00 Uhr MEZ schließen. Correa wollte sich kurz darauf vor der Presse äußern.